A1 bei Harpstedt: Beide Richtungsfahrbahnen wieder freigegeben
Sperrungen nach Unfall mit lebensgefährlich verletztem Sattelzugfahrer werden aufgehoben, Ermittlungen zur Ursache laufen

Nach einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 bei Harpstedt sind inzwischen beide zuvor gesperrten Richtungsfahrbahnen wieder freigegeben. Wie die Polizei mitteilte, konnte die Fahrbahn in Richtung Hamburg bereits am 12. August 2026 um 14.30 Uhr wieder für den Verkehr geöffnet werden. Die Freigabe der Richtungsfahrbahn Osnabrück erfolgte am 13. August 2026 um 0.30 Uhr.
27-jähriger Sattelzugfahrer lebensgefährlich verletzt
Der Unfall ereignete sich nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei in den frühen Morgenstunden des Mittwochs, 12. August 2026, gegen 3.55 Uhr auf der A1 in Fahrtrichtung Osnabrück. Ein 27 Jahre alter Fahrer aus Kirchlengern war mit einem Sattelzug unterwegs, als er im Bereich einer eingerichteten Baustelle mit Fahrbahnverschwenkung aus bislang ungeklärter Ursache alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn abkam.
Der Sattelzug durchbrach dabei die dort befindliche Betonleitwand und kam anschließend seitlich auf der Fahrbahn zum Liegen. Der 27-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde vom Rettungsdienst medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.
Hoher Sachschaden und aufwendige Bergung
Nach Angaben der Polizei wurde der Sattelzug bei dem Unfall erheblich beschädigt und ist nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 75.000 Euro geschätzt.
Wegen der Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die A1 zwischen dem Autobahndreieck Stuhr und der Anschlussstelle Wildeshausen-Nord in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Diese Vollsperrung ist inzwischen aufgehoben.
Ermittlungen zur Ursache laufen
Die Autobahnpolizei Ahlhorn hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.
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