1800 Wildunfälle in 2024: Gefahr auf den Straßen steigt
Polizei Nienburg/Schaumburg gibt Tipps zur Unfallvermeidung und richtigem Verhalten nach Kollisionen mit Wildtieren

Mit dem Herbstbeginn steigt die Gefahr für Wildunfälle im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg spürbar an. Häufige Nebelschwaden, schlechtere Sicht und die rege Aktivität der Wildtiere in der Dämmerung tragen dazu bei, dass im Jahr 2024 bereits rund 1.800 Wildunfälle registriert wurden. Dabei gab es 18 Verletzte und einen erheblichen Sachschaden. Die Polizeiinspektion warnt Verkehrsteilnehmende eindringlich vor den Risiken in der dunklen Jahreszeit und gibt klare Verhaltenstipps.
Gefahrenschwerpunkte und Hauptverursacher
Wildunfälle werden vor allem durch Rehe, Rot- und Damwild verursacht. Auch Dachse und Füchse sind häufig an Kollisionen beteiligt. Gerade in den typischen Gefahrenzeiten – morgens zwischen 5 und 7 Uhr sowie abends von 21 bis 23 Uhr – ist das Risiko besonders hoch. Verkehrsteilnehmer sollten in Wald- und Feldnähe besonders aufmerksam sein.
Zeitumstellung sorgt für zusätzliche Gefahr
Ein zusätzlicher Risikofaktor im Herbst: Durch die Zeitumstellung am Ende des Oktobers sind viele Wildtiere eine Stunde früher unterwegs als gewohnt. Dies führt dazu, dass sich die Wege der Tiere und der Berufspendler stärker überschneiden – die Unfallgefahr steigt in dieser Periode weiter an.
So vermeiden Sie Wildunfälle – Verhaltenstipps der Polizei
Richtig handeln nach einem Wildunfall
Weitere Informationen und Kontakt
Für nähere Auskünfte und bei weiteren Fragen steht die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg zur Verfügung.
Mit bewusster Fahrweise und dem richtigen Verhalten im Ernstfall können Wildunfälle und ihre Folgen deutlich reduziert werden. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmenden, die Hinweise ernst zu nehmen und besonders in der Dämmerung vorausschauend zu fahren.
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