Chaos in Northeim: Mann attackiert Fahrzeuge auf Straße
56-Jähriger mit über 1,2 Promille festgenommen – Sachschaden von 3.000 Euro und Einweisung in Fachklinik

Am Donnerstag, den 27. November 2025, kam es gegen 13:20 Uhr auf der Straße Harztor in Northeim zu einem Zwischenfall, der den Straßenverkehr erheblich beeinträchtigte. Eine Zeugin meldete der Polizei, dass ein Mann mehrfach auf die Fahrbahn trat und dadurch mehrere Fahrzeuge zu abrupten Brems- oder Ausweichmanövern zwang. Darüber hinaus soll der Mann auf Fahrzeuge eingeschlagen haben, die an ihm vorbeifahren wollten.
Polizeieinsatz und Feststellung des Täters
Die umgehend alarmierte Polizeistreife konnte den Mann vor Ort schnell antreffen. Da er jedoch nicht auf die Anweisungen der Beamten reagierte, musste er mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht werden. Bei der anschließenden Durchsuchung entdeckten die Beamten ein abgebrochenes Bierglas in seiner Jacke, welches als mögliches Tatmittel beschlagnahmt wurde.
Verdacht auf gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr
Der 56-jährige Northeimer äußerte sich nicht zu den ihm vorgeworfenen Straftaten, insbesondere dem Verdacht auf gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.
Im Verlauf des Polizeieinsatzes drohte der Mann den eingesetzten Beamten zudem wiederholt mit dem Tod. Aufgrund seines psychischen Ausnahmezustands wurde eine Einweisungskommission des Landkreises hinzugezogen, die seine Unterbringung in einer Fachklinik veranlasste.
Weitere Maßnahmen und Sachschaden
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ordnete eine Richterin des Amtsgerichts Göttingen eine Blutentnahme an. Ziel war es, eine mögliche Beeinflussung durch Alkohol zu überprüfen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,2 Promille.
Durch das Verhalten des Mannes entstand an drei Fahrzeugen ein Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro. Die Polizeiinspektion Northeim übernahm die weiteren Ermittlungen.
Die Ereignisse werfen Fragen nach den Ursachen und Präventionsmöglichkeiten derartiger Vorfälle auf. Die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Justiz und Fachkliniken bildet hierbei eine zentrale Grundlage, um sowohl dem Schutz der Allgemeinheit als auch den individuellen Bedürfnissen der Betroffenen gerecht zu werden.
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