Feuer am Autohof Ahlten: Schnelles Eingreifen verhindert Schlimmeres
Brand an drei LKW-Anhängern – Feuerwehr löscht unter erschwerten Bedingungen, Ermittlungen laufen

In den frühen Morgenstunden des 21. Septembers 2025 kam es auf dem Autohof an der Westtangente in Ahlten zu einem folgenschweren Brand. Die Feuerwehren aus Lehrte, Aligse und Steinwedel wurden um 0:28 Uhr mit dem Stichwort "3 LKW brennen" alarmiert, nachdem auf dem Gelände ein Feuer ausgebrochen war.
Schnelles Handeln verhindert größere Schäden
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die Situation bereits teilweise unter Kontrolle: Keiner der LKW-Fahrer befand sich in unmittelbarer Gefahr. Ein im Zufahrtsbereich geparkter LKW-Anhänger brannte jedoch in voller Ausdehnung. Dank des raschen Eingreifens der Feuerwehr konnte ein direkt daneben abgestellter Anhänger vor dem Übergreifen der Flammen geschützt werden. Ein weiterer angrenzender Anhänger erlitt dennoch Brandschäden.
Besonders bemerkenswert war das Verhalten eines LKW-Fahrers, der seinen Truck rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich brachte und einen beginnenden Schwelbrand eigenständig mit einem Feuerlöscher bekämpfte.
Koordinierter Einsatz unter erschwerten Bedingungen
Um die Wasserversorgung sicherzustellen, forderte Einsatzleiter Stephan Keil ein zusätzliches Tanklöschfahrzeug TLF 3000 an. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz löschten den brennenden Anhänger und verhinderten ein weiteres Ausbreiten des Feuers, das bereits auf einen angrenzenden Anhänger übergegriffen hatte. Da der betroffene Anhänger mit Getränkedosen, Paletten und Tiernahrung beladen war, musste die Ladung teilweise ausgeräumt werden, um Glutnester zu erreichen. Dies erforderte einen massiven Einsatz von Atemschutzgeräteträgern.
Zur Unterstützung wurde die Hygienekomponente der Stadtfeuerwehr zur Einsatzstelle beordert.
Absperrungen und weitere Maßnahmen
Durch das schnelle und gezielte Vorgehen der Einsatzkräfte konnte das Übergreifen der Flammen auf die Zugmaschine verhindert und eine Ausweitung des Brandes auf einen weiteren Auflieger begrenzt werden. Während der Löscharbeiten waren die Burgstraße sowie die Zufahrt zur Tankstelle und zum Autohof vollständig gesperrt, um einen reibungslosen Einsatzablauf zu gewährleisten.
Ermittlungen zur Brandursache laufen
Zur genauen Ursache des Feuers und zur Höhe des entstandenen Sachschadens haben Polizei und Feuerwehr die Ermittlungen aufgenommen. Glücklicherweise wurde bei dem Brand niemand verletzt.
Beteiligte Kräfte im Einsatz
Insgesamt waren 58 Einsatzkräfte und 12 Fahrzeuge beteiligt.
Die abschließenden Ermittlungen werden zeigen, welche Faktoren zu dem Brand geführt haben und wie hoch der entstandene Schaden ist. Die Einsatzbereitschaft und das professionelle Handeln der Feuerwehrkräfte haben Schlimmeres verhindert.
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