Feuerwehr-Drohne in Brake attackiert!
44-Jähriger beschießt Einsatzdrohne mit Feuerwerkskörpern – Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung

Am Abend des 6. Januar 2026 kam es zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall im Landkreis Wesermarsch: Während eines Einsatzes der Freiwilligen Feuerwehr Brake in der Juiststraße wurde die dort eingesetzte Einsatzdrohne gezielt mit Feuerwerkskörpern beschossen. Die Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land / Wesermarsch gab hierzu eine Pressemitteilung heraus.
Vorfall: Drohne im Visier eines Feuerwerkskörpers
Gegen 19:20 Uhr setzte die Freiwillige Feuerwehr Brake ihre Drohne ein, vermutlich zur Lageerkundung oder Koordination am Einsatzort. Nach aktuellem Stand richtete ein 44-jähriger Einwohner aus Brake mehrmals Feuerwerkskörper auf die Drohne. Das Fluggerät verfehlte die Geschosse nur knapp und blieb unbeschädigt.
Polizei verhindert weitere Angriffe
Dank des schnellen Eintreffens von Polizeibeamten aus Brake konnten weitere Versuche, die Einsatzdrohne zu beschädigen, unterbunden werden. Gegen den 44-jährigen Tatverdächtigen wurden Ermittlungen wegen versuchter Sachbeschädigung eingeleitet.
Hintergrund: Drohneneinsatz bei der Feuerwehr
Drohnen werden bei Feuerwehreinsätzen zunehmend zur Unterstützung genutzt, etwa zur Lagebeurteilung oder zur Suche nach Brandherden. Ihr Einsatz bietet viele Vorteile, wie einen besseren Überblick und erhöhte Sicherheit für die Einsatzkräfte.
Mögliche Risiken durch Angriffe
Eine gezielte Beschädigung oder Beeinträchtigung von Einsatztechnik kann gravierende Folgen haben. Neben Sachschäden könnten dadurch Rettungsmaßnahmen unterbrochen oder verzögert werden.
Polizeiliche Ermittlungen eingeleitet
Die Ermittlungen wegen versuchter Sachbeschädigung laufen. Weitere Details zum Motiv oder Verlauf des Einsatzes wurden bislang nicht bekannt gegeben.
Der Vorfall verdeutlicht die Herausforderungen, mit denen Rettungsdienste und Behörden beim Einsatz moderner Technik konfrontiert werden. Die Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land / Wesermarsch appelliert an die Bevölkerung, Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit zu unterstützen und deren Ausrüstung nicht zu gefährden.
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