Großbrand in Geflügelstall bei Wardenburg
Rund 2.000 Hühner gerettet – Schaden von 1,5 Millionen Euro durch mutmaßlichen technischen Defekt

Am frühen Morgen des 2. November 2025 kam es in Wardenburg/Harbern zu einem folgenschweren Brand in einer Geflügelstallung am Saarländer Weg. Der Vorfall sorgte für einen Großeinsatz zahlreicher Feuerwehren und hinterließ erheblichen Sachschaden sowie große Verluste im Tierbestand.
Großbrand im Geflügelstall: Der Einsatz vor Ort
Gegen 07:45 Uhr bemerkte der Eigentümer der Geflügelstallung das Feuer und alarmierte umgehend die Einsatzkräfte. Rund 100 Feuerwehrleute aus Achternmeer, Wardenburg, Littel, Bünken, Bad Zwischenahn, Jeddeloh II, Friesoythe, Altenoythe, Wildeshausen und Dingstede sowie die Berufsfeuerwehr waren im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen. Bei ihrem Eintreffen standen bereits Teile des Daches, das mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet ist, in Flammen.
Trotz des schnellen und intensiven Löschversuchs konnte das Gebäude nicht gerettet werden und wurde erheblich beschädigt. Die Feuerwehr setzte alles daran, die Tiere zu retten und ein Übergreifen des Feuers auf Nachbargebäude zu verhindern.
Erhebliche Verluste und Sachschaden
Ein großer Teil der im Stall befindlichen Legehennen überlebte den Brand nicht. Lediglich rund 2.000 Tiere konnten gerettet und in einem Nebengebäude untergebracht werden.
Der Gesamtschaden wird auf etwa 1,5 Millionen Euro geschätzt. Die genaue Schadenshöhe steht unter Vorbehalt, da die Ermittlungen zur Brandursache weiterhin laufen und das Objekt beschlagnahmt wurde.
Ermittlungen zur Brandursache
Brandursachenermittler untersuchten am Tag nach dem Brand die Geflügelstallung. Der aktuelle Ermittlungsstand deutet darauf hin, dass ein technischer Defekt ursächlich war. Fremdverschuldung konnte ausgeschlossen werden. Dennoch bleiben die Ermittlungen weiterhin offen, um alle Möglichkeiten auszuschließen und die Ursache eindeutig zu klären.
Beteiligte Feuerwehren und Einsatzkräfte
Folgen für die Region und das weitere Vorgehen
Der Brand betrifft nicht nur den Eigentümer, sondern auch die lokale Landwirtschaft und Tierhaltung. Die vorläufige Beschlagnahmung des Objektes sichert die notwendigen Ermittlungen ab. Erst nach deren Abschluss können weitere Maßnahmen eingeleitet werden, etwa der Wiederaufbau oder die Unterstützung für betroffene Tierhalter.
Die Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land / Wesermarsch bittet Zeugen, die relevante Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden. Weitere Erkenntnisse zum Fall werden erwartet, sobald die Ermittlungen abgeschlossen sind.
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