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Großbrand in Immensen: Carport und Wohnhaus betroffen

80 Einsatzkräfte kämpfen unter winterlichen Bedingungen gegen Feuer – Photovoltaikanlage erschwert Löscharbeiten

Von Blaulichtreport
Großbrand in Immensen: Carport und Wohnhaus betroffen
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

In der Nacht vom 5. Februar 2026 ereignete sich in Immensen, einem Ortsteil der Stadt Lehrte, ein aufwändiger Feuerwehreinsatz. Gegen 0:48 Uhr wurden neben der Feuerwehr Immensen auch mehrere weitere Ortsfeuerwehren sowie Polizei und Rettungsdienst zu einem brennenden Carport in die Straße "Hinter den langen Höfen" alarmiert. Der Brand hatte bereits auf das angrenzende Wohnhaus übergegriffen und breitete sich bis zum Dachfirst aus.

Brandverlauf und Herausforderungen vor Ort

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Carport samt darin gelagertem Holz in Vollbrand. Die Flammen griffen zu diesem Zeitpunkt bereits auf das Wohnhaus über. Die Einsatzleitung bildete zwei Einsatzabschnitte, um die Lage unter Kontrolle zu bekommen. Unterstützung erhielt die Feuerwehr außerdem vom Bauhof, der Streumittel beisteuerte, um den Einsatzkräften auf dem glatten, eisigen Untergrund bessere Standfestigkeit zu bieten.

  • Mehrere Trupps gingen unter schwerem Atemschutz mit vier Strahlrohren im Innenangriff gegen das Feuer vor.
  • Parallel wurde der Brand von außen über die Drehleiter bekämpft.
  • Die Dachhaut des Gebäudes musste geöffnet werden, um versteckte Brandnester zu entdecken und gezielt abzulöschen.
  • Eine Drohne mit Wärmebildkamera erleichterte die Kontrollarbeiten auf dem Dach.
  • Das Haus wurde stromlos geschaltet und Teile der Dachhaut entfernt.
  • Klimatische und technische Erschwernisse

    Die winterlichen Bedingungen mit Schnee, Eis und gefrierendem Löschwasser erschwerten die Löscharbeiten erheblich. Die Einsatzstelle war aufgrund der Witterung ausgesprochen rutschig. Zusätzlich behinderten eng parkende Fahrzeuge in den umliegenden Straßen die Zufahrt der Einsatzfahrzeuge.

    Weiterhin stellte die Photovoltaikanlage auf dem Dach eine besondere Herausforderung dar. Das Feuer breitete sich unter den Solarmodulen aus, weshalb diese vom Dach entfernt werden mussten, um weitere Brandherde zu bekämpfen. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis gegen 5:15 Uhr am frühen Morgen.

    Personal und Einsatzbilanz

    Insgesamt waren rund 80 Feuerwehrkräfte aus mehreren Ortsfeuerwehren, darunter Immensen, Arpke, Hämelerwald, Ahlten, Aligse und Kolshorn, sowie der Stadtbrandmeister und die stellvertretenden Brandabschnittsleiter an der Einsatzstelle. Nach offiziellen Angaben wurden keine Personen verletzt. Die Ermittlungen zur Brandursache sind derzeit noch nicht abgeschlossen. Zur Höhe des Schadens konnte die Feuerwehr bislang keine Aussage machen.

    Folgende Organisationen waren im Einsatz:

    • Feuerwehren aus Immensen, Arpke, Hämelerwald, Ahlten, Aligse und Kolshorn
    • Stadtbrandmeister und stellvertretende Brandabschnittsleiter
    • Polizei
    • Rettungsdienst mit Notarzt
    • Nach Abschluss der Löscharbeiten beschäftigten sich die freiwilligen Kräfte noch stundenlang mit dem Austausch von Verbrauchsmaterialien und der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft.

      Die Freiwillige Feuerwehr Lehrte dankt allen beteiligten Einheiten für ihren unermüdlichen Einsatz und betont, wie wichtig eine funktionierende Zusammenarbeit sowie ausreichende Zufahrtsmöglichkeiten im Ernstfall sind.

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