Großbrand in Rotenburg: Schuppen mit Gasflaschen in Flammen
80 Feuerwehrleute kämpfen gegen Feuer – Zwei Verletzte, Bevölkerung über NINA gewarnt

Am Sonntag, dem 30. November 2025, kam es in Rotenburg (Wümme) zu einem größeren Feuerwehreinsatz. Ein Schuppen in der Neptunstraße geriet in Brand und forderte den Einsatz zahlreicher Rettungskräfte mehrerer Ortswehren. Der Vorfall zeigte erneut, wie wichtig das schnelle und koordinierte Eingreifen der Feuerwehr bei Bränden mit besonderer Gefährdungslage ist.
Der Brandverlauf und die Gefahrenlage
Die ersten Feuerwehrkräfte aus Rotenburg, Borchel und Unterstedt trafen kurz nach der Alarmierung um 12:09 Uhr ein. Beim Eintreffen stand der gesamte Schuppen bereits in Vollbrand. Die besondere Gefahr ging von mehreren im Schuppen gelagerten Gasflaschen aus. Einige dieser Flaschen hatten bereits ein ausgelöst, weitere konnten rechtzeitig geborgen und heruntergekühlt werden.
Die Löscharbeiten gestalteten sich herausfordernd. Feuerwehrkräfte gingen unter vor. Mit C-Strahlrohren und intensivem Schaummittel wurde der Brand bekämpft. Zudem wurde das Dach mittels Drehleiter geöffnet, um Glutnester zu lokalisieren und zu beseitigen.
Evakuierungsmaßnahmen und Warnung der Bevölkerung
Wegen der starken Rauchentwicklung und der damit verbundenen Gesundheitsgefahr wurden die Menschen in der Umgebung über die Notfall-Informations- und Nachrichten-App (NINA) informiert. Die Bevölkerung wurde gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungsanlagen abzuschalten, um ein Eindringen von Rauch zu verhindern.
Verletzte und Einsatzkräfte vor Ort
Bei dem Brand wurden zwei Anwohner verletzt und mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ein größeres Unglück konnte jedoch dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr verhindert und eine Ausbreitung auf benachbarte Gebäude vermieden werden. Nach etwa dreieinhalb Stunden wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
Im Einsatz standen rund 80 Feuerwehrleute mit 19 Fahrzeugen. Unterstützt wurden sie von drei Rettungswagen, der Schnelleinsatzgruppe (SEG), Fachberatern des Technischen Hilfswerks (THW) sowie Mitarbeitern des örtlichen Bauhofs, die mit einem Radlader vor Ort waren.
Unklarheiten zur Ursache und Schadenshöhe
Über die genaue Ursache des Brandes sowie das Ausmaß des entstandenen Schadens konnten zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden.
Weiteres Vorgehen
Die Ermittlungen zur Brandursache laufen. Die Feuerwehr bittet Anwohner in vergleichbaren Situationen um besondere Vorsicht bei der Lagerung von Gefahrstoffen wie Gasflaschen.
Ein ausführlicher Bericht der zuständigen Einsatzleitung sowie weitere Informationen werden nach Abschluss der behördlichen Ermittlungen erwartet.
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