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Großbrand zerstört Dachstuhl in Rotenburg

152 Einsatzkräfte kämpfen stundenlang gegen Feuer in Mehrparteienhaus – sechs Verletzte, Brandursache unklar

Von Blaulichtreport
Großbrand zerstört Dachstuhl in Rotenburg
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

In den frühen Morgenstunden kam es in der Hoffeldstraße in Rotenburg (Wümme) zu einem großflächigen Brand in einem Mehrparteienwohnhaus. Die Leitstelle alarmierte die ersten Einsatzkräfte bereits um 02:50 Uhr mit dem Stichwort "Brennt Mehrfamilienhaus". Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude, insbesondere der Dachstuhl, bereits vollständig in Flammen. Die starke Rauchentwicklung war weithin sichtbar und wurde zur Herausforderung für alle Beteiligten.

Ausgedehnter Einsatz für die Freiwilligen Feuerwehren

Aufgrund der dramatischen Situation und des schnellen Ausbreitens des Feuers wurde das Alarmstichwort frühzeitig erhöht. Zahlreiche weitere Kräfte wurden nachalarmiert. Insgesamt waren 152 Einsatzkräfte mit 32 Fahrzeugen aus 9 Freiwilligen Feuerwehren der Umgebung – darunter Borchel, Hastedt, Hemsbünde, Unterstedt, Waffensen, Wohlsdorf, Zeven und Scheeßel – im Einsatz.

  • Einsatz von Trupps unter Atemschutz
  • Zwei Drehleitern zur Brandbekämpfung
  • Maßnahmen zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung des Feuers
  • Die widrigen winterlichen Witterungsverhältnisse erschwerten die Löscharbeiten zusätzlich. Die Einsatzkräfte mussten den gesamten Vormittag über konzentriert und unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen arbeiten.

    Betroffene Personen und Einsatz weiterer Hilfsdienste

    Insgesamt waren laut Angaben der Kreisfeuerwehr sechs Personen vom Brandereignis betroffen. Fünf Menschen wurden medizinisch versorgt und zur Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Eine weitere Person fand zunächst Unterkunft bei Verwandten. Der Aufenthalt von drei dort gemeldeten Bewohnern ist zum aktuellen Zeitpunkt unbekannt.

    Neben den Feuerwehren waren auch der Rettungsdienst und die SEG Rettung im Einsatz. Die Polizei war ebenfalls vor Ort und hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Das Gebäude gilt aufgrund erheblicher Brandschäden als einsturzgefährdet. Ein Fachberater des Technischen Hilfswerks (THW) wurde zur Beurteilung der Standsicherheit hinzugezogen.

    Sicherheitslage vor Ort und laufende Ermittlungen

    Der Brand erstreckte sich über mehrere Stunden und war zum Zeitpunkt der Pressemitteilung noch nicht vollständig beendet. Die Polizei nimmt erste Ermittlungen auf, eine Brandursache ist derzeit noch nicht bekannt. Die Sicherheit der Einsatzkräfte und das Verhindern einer weiteren Ausbreitung haben aktuell oberste Priorität.

    Die Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme) informiert regelmäßig und transparent über die Entwicklung des Einsatzes. Medieninhalte und aktuelle Updates stehen zur Verfügung.

    Die Nachwirkungen des Brandes werden noch längere Zeit zu spüren sein. Die betroffenen Bewohner, aber auch die Einsatzkräfte, stehen vor großen Herausforderungen. Die weitere Entwicklung und die Ermittlungen zur Brandursache bleiben abzuwarten.

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