Holzhaus in Hellwege komplett niedergebrannt
50 Einsatzkräfte bekämpfen Feuer – Polizei ermittelt zur Brandursache

Am Dienstagmittag ereignete sich in der Straße Viehweg in Hellwege ein schwerwiegender Brand. Ein Wohnhaus in Holzbauweise geriet gegen 12:15 Uhr in Flammen und brannte vollständig nieder. Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes der Rettungskräfte konnte sichergestellt werden, dass keine Personen zu Schaden kamen.
Großaufgebot an Einsatzkräften
Unmittelbar nach Eintreffen des Ortsbrandmeisters wurde das Einsatzstichwort erhöht, sodass weitere Kräfte alarmiert wurden. Vor Ort verschafften sich auch der Gemeindebrandmeister, Kreisbrandmeister Peter Dettmer sowie Abschnittsleiter Jürgen Runge ein umfassendes Lagebild. Insgesamt waren etwa 50 Einsatzkräfte sowie 14 Einsatzfahrzeuge beteiligt.
Die Einsatzleitgruppe erhielt dabei Unterstützung durch einen Wechsellader, der erstmals mit zwei neuen Containern ausgerüstet war. Der eine Container diente der Einsatzstellenhygiene und ermöglichte es, kontaminierte Atemschutzkleidung direkt vor Ort zu tauschen. Der zweite Container ermöglichte die Versorgung und Unterbringung der Einsatzkräfte. Die neue Ausstattung bewährte sich beim aktuellen Einsatz und trug zur Sicherheit der Helfer bei.
Weitere Einsätze und Paralleleinsätze
Die ursprünglich alarmierte Drehleiter konnte ihre Einsatzfahrt abbrechen, da sie nicht mehr benötigt wurde. Nahezu zur gleichen Zeit waren die Ortsfeuerwehren aus Ahausen und Eversen auf der Bundesstraße 215 bei einem brennenden Pkw im Einsatz. Dies erforderte einen weiteren Kraftakt für die Einsatzkräfte, da beide Ereignisse parallel verliefen.
Nachlöscharbeiten und Folgen
Am späten Nachmittag musste die Feuerwehr Hellwege erneut zur Brandstelle ausrücken, um Nachlöscharbeiten durchzuführen. Das betroffene Wohnhaus ist bis auf Weiteres unbewohnbar.
Glücklicherweise wurde bei dem Brand niemand verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, um die Hintergründe des Vorfalls zu klären.
Die neuen Ausstattungen der Feuerwehr, sowie der schnelle und professionelle Einsatz aller Beteiligten, haben das Ausmaß der Schäden für Anwohner und Einsatzkräfte minimiert. Dennoch bleibt der Verlust des Wohnhauses für die Betroffenen tragisch. Die Öffentlichkeit wird über den Fortgang der Ermittlungen und mögliche Unterstützungsangebote informiert.
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