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Küchenbrand in Heeslinger Flüchtlingsunterkunft

110 Einsatzkräfte löschen Feuer – Bewohner unverletzt, Wohnung unbewohnbar

Von Blaulichtreport
Küchenbrand in Heeslinger Flüchtlingsunterkunft
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Am Freitagabend geriet die Küche einer Wohnung im ersten Obergeschoss einer Flüchtlingsunterkunft an der Bremer Straße in Heeslingen aus bislang ungeklärter Ursache in Brand. Gegen 21:30 Uhr waren beim Eintreffen der Feuerwehr bereits Flammen aus den Fenstern sichtbar. Dank des schnellen und besonnenen Handelns konnten sich alle Bewohner selbstständig in Sicherheit bringen.

Brandbekämpfung unter Atemschutz

Ein Feuerwehrtrupp ging umgehend unter Atemschutz mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vor. Der Brand beschränkte sich zwar auf die Küche, doch zog Rauch durch die gesamte Unterkunft. Ein Bewohner erlitt leichte Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung ins Bremervörder Krankenhaus gebracht.

Einsatz moderner Technik zur Kontrolle

Während der Nachlöscharbeiten kontrollierten die Einsatzkräfte mit einer Drehleiter das Dach des Gebäudes, um eine mögliche weitere Ausbreitung des Feuers auszuschließen. Mithilfe einer Wärmebildkamera spürten sie versteckte Glutnester auf, um ein erneutes Aufflammen sicher zu verhindern.

Großaufgebot an Einsatzkräften

Insgesamt waren rund 110 Einsatzkräfte aus acht Ortsfeuerwehren und die SEG-Betreuung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) vor Ort. Der Rettungsdienst unterstützte mit zahlreichen Kräften. Die SEG-Betreuung kümmerte sich gezielt um die betroffenen Bewohner.

  • Feuerwehren aus: Heeslingen, Brauel, Boitzen, Brüttendorf, Meinstedt, Steddorf, Weertzen, Wiersdorf
  • SEG-Betreuung des DRK
  • Rettungsdienst mit mehreren Teams
  • Weitere Maßnahmen und aktuelle Lage

    Die betroffene Wohnung ist derzeit unbewohnbar. Die Samtgemeinde Zeven organisiert eine Ersatzunterkunft für die betroffenen Bewohner. Alle übrigen Bewohner konnten nach Abschluss der Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren.

    Ermittlungen der Polizei laufen

    Die Polizei hat die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache aufgenommen. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit keine Angaben vor.

    Nach über zwei Stunden war der Einsatz für die Rettungskräfte beendet. Die Koordination und Zusammenarbeit der beteiligten Einheiten verlief reibungslos.

    Weitere Informationen werden voraussichtlich folgen, sobald die Brandursache ermittelt ist.

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