Kurzmitteilung: Falscher Polizist scheitert in Meppen
Senior durchschaut Betrugsversuch an der Dürenkämpe – Polizei sucht Hinweise zum Verdächtigen

In Meppen ist es am Donnerstag, 07.05.2026, zu einem Betrugsversuch mit einem sogenannten falschen Polizeibeamten gekommen. Nach Angaben der Polizei wurde ein älterer Geschädigter in der Straße Dürenkämpe telefonisch kontaktiert. Der Anrufer gab vor, von der Polizei zu sein, und behauptete, in der Nähe seien Einbrecher festgenommen worden. Das Eigentum des Geschädigten sei deshalb gefährdet. Anschließend kündigte der Anrufer an, die Polizei werde das Haus des Mannes auf Wertgegenstände überprüfen.
Vor-Ort-Erscheinen an der Wohnung
Zwischen 12:00 Uhr und 13:30 Uhr erschien nach diesen Angaben tatsächlich ein Mann an der Wohnung des Geschädigten, der sich als Polizeibeamter ausgab. Der Betroffene ließ ihn jedoch nicht ins Haus. Stattdessen hielt er ihn mit einem Gespräch auf. Gemeinsam mit seiner zwischenzeitlich ebenfalls anwesenden Frau gelang es dem Geschädigten schließlich, den Mann vom Grundstück zu verweisen.
Beschreibung des Verdächtigen
Die Polizei veröffentlicht zur Aufklärung des Falls eine Beschreibung des Mannes und bittet um Hinweise. Der Gesuchte soll wie folgt ausgesehen haben:
Zeugenhinweise erbeten
Gesucht werden Angaben zu dem beschriebenen Mann oder zu einem möglicherweise mit ihm in Zusammenhang stehenden Pkw. Auch Hinweise zu eventuell vorhandenen Bildern aus Kameraüberwachungsanlagen sind nach Angaben der Polizei von Interesse.
Warnung der Polizei vor falschen Polizeibeamten
Im Zusammenhang mit dem Fall weist die Polizei ausdrücklich darauf hin, dass sie niemals um Geldbeträge oder Wertgegenstände bittet. Bürgerinnen und Bürger sollen keine Details zu ihren finanziellen Verhältnissen preisgeben, sich am Telefon nicht unter Druck setzen lassen und in keinem Fall Geld an unbekannte Personen übergeben. Im Zweifel empfiehlt die Polizei, die örtliche Polizeidienststelle zu verständigen.
Weiterer Hinweis und Informationsquelle
Weitere Informationen stellt die Polizei unter dem Hinweis auf die Beratungsseite zum Thema Betrug bereit.
Die Ermittlungen liegen bei der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim. Die Polizei bittet weiterhin um Mithilfe aus der Bevölkerung.
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