Laserangriff auf Bundespolizei-Hubschrauber in Verliehausen
Piloten bei Einsatz geblendet – Polizei sucht Zeugen und prüft Schutzmaßnahmen

Am Freitagabend, dem 16. Januar 2026, kam es in Uslar, Ortsteil Verliehausen, zu einem gefährlichen Zwischenfall. Während eines Überwachungsfluges wurde die Besatzung eines Einsatzhubschraubers der Bundespolizei von bislang unbekannten Tätern mit Laserpointern geblendet. Der Vorfall ereignete sich um 17:31 Uhr und stellt für die Einsatzkräfte eine ernsthafte Gefährdung dar.
Gefährdung der Flugsicherheit
Das gezielte Blenden von Piloten und Besatzung mit Laserpointern während des Fluges gilt als äußerst gefährlich. Solche Aktionen können nicht nur zu vorübergehenden Sehbeeinträchtigungen führen, sondern im Ernstfall einen Absturz verursachen. Besonders bei Polizeieinsätzen, bei denen oft schnelle und präzise Reaktionen gefragt sind, bringt das die Besatzung und mögliche Personen am Boden in ernste Gefahr.
Zeugenaufruf der Polizei
Die Polizei bittet ausdrücklich um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer Hinweise zur Tat oder zu verdächtigen Beobachtungen im Bereich Verliehausen am Freitagabend geben kann, wird gebeten, sich mit den Behörden in Verbindung zu setzen. Zeugenhinweise sind für die Ermittlungen von großer Bedeutung und könnten entscheidend zur Aufklärung des gefährlichen Angriffs beitragen.
Relevanz und Ausblick
Der Vorfall in Uslar verdeutlicht erneut, wie anfällig der Luftverkehr für gezielte Attacken mit Laserpointer ist. Die Behörden nehmen den Sachverhalt sehr ernst und prüfen weitere Maßnahmen, um Einsatzkräfte besser zu schützen. Die Beteiligung der Bevölkerung bleibt ein zentrales Element – nur gemeinsam können solche Taten verhindert und Täter zur Verantwortung gezogen werden.
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