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Rettungswagen kollidiert mit Auto in Northeim

83-Jähriger überschlägt sich bei Unfall – Kreuzung stundenlang gesperrt, Ermittlungen laufen

Von Blaulichtreport
Rettungswagen kollidiert mit Auto in Northeim
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Am Abend des 18. August 2025 kam es in Northeim zu einem Verkehrsunfall mit einem Rettungswagen. Gegen 19:15 Uhr kollidierte ein 83-jähriger Autofahrer im Kreuzungsbereich der Teichstraße und der Graf-Otto-Straße mit einem Einsatzfahrzeug, das mit Sonderrechten unterwegs war. Der Unfall ereignete sich während der Anfahrt des Rettungswagens zu einem Brand.

Unfallhergang und Beteiligte

Nach Angaben der Polizeiinspektion Northeim befuhr der 83-Jährige aus Adelebsen die Graf-Otto-Straße in Richtung Göttinger Straße. Im Kreuzungsbereich übersah er den Rettungswagen, der mit aktivierten Sonderwegerechten die Teichstraße passierte. Beim Zusammenprall überschlug sich das Auto und kam auf dem Dach zum Liegen.

Im Rettungswagen befanden sich zum Unfallzeitpunkt ein 32-jähriger Fahrer sowie eine 44-jährige Beifahrerin. Beide Mitarbeiter des Rettungsdienstes wurden ebenso wie der Autofahrer leicht verletzt und vor Ort medizinisch versorgt.

Folgen und Maßnahmen

Vor Ort stellte die Polizei einen erheblichen Sachschaden in Höhe von etwa 185.000 Euro fest. Aufgrund des Unfalls blieb der Kreuzungsbereich bis etwa 21:20 Uhr für die Unfallaufnahme gesperrt. Eine umfangreiche Umleitung und Absicherung wurden eingerichtet, um die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten zu ermöglichen.

Sicherheitsaspekte im Straßenverkehr

Der Unfall unterstreicht die Bedeutung der Aufmerksamkeit im Straßenverkehr, insbesondere beim Herannahen von Einsatzfahrzeugen mit Sonderrechten. Alle Verkehrsteilnehmer sind verpflichtet, entsprechend Platz zu machen und aufmerksam zu reagieren, um Unfälle zu vermeiden.

Weitere Informationen

Die Polizeiinspektion Northeim war für die Unfallaufnahme sowie für die Koordination der Maßnahmen vor Ort verantwortlich. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und zu möglichen weiteren Ursachen dauern an.

Die Bevölkerung wird gebeten, bei Verkehrsunfällen Rettungswege frei zu halten und besondere Vorsicht bei der Annäherung an Einsatzfahrzeuge walten zu lassen.

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