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Sattelzug auf A28 bei Stuhr in Flammen

Feuerwehr löscht Brand nach technischem Defekt – A28 bis frühmorgens gesperrt, kein Personenschaden

Von Blaulichtreport
Sattelzug auf A28 bei Stuhr in Flammen
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Am Abend des 11. September 2025 ereignete sich auf der Autobahn 28 im Bereich der Gemeinde Stuhr ein schwerer Brand eines Sattelzuges. Der Vorfall führte zu einer mehrstündigen Vollsperrung der Fahrbahn in Richtung Bremen und erforderte umfangreiche Maßnahmen der Feuerwehr und der Autobahnmeisterei.

Ablauf des Vorfalls

Gegen 20:15 Uhr bemerkte der Fahrer des Sattelzuges, ein 43-jähriger Mann aus dem Kreis Rotenburg (Wümme), während der Fahrt Rauch, der aus der Zugmaschine aufstieg. Geistesgegenwärtig lenkte er sein Fahrzeug, bestehend aus einer Sattelzugmaschine und zwei unbeladenen Anhängern, auf den Seitenstreifen und konnte rechtzeitig aussteigen.

Unmittelbar nach dem Halt griff das Feuer auf die gesamte Sattelzugmaschine über und entwickelte sich zu einem Vollbrand. Auch der angrenzende Grünstreifen geriet in Brand. Die Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen im Einsatz und führte aufwendige Löscharbeiten durch.

Sachschaden und Einsatzlage

Durch den Brand entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von etwa 150.000 Euro. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

  • Brandobjekt: Sattelzugmaschine mit zwei unbeladenen Aufliegern
  • Schadenshöhe: ca. 150.000 Euro
  • Verletzte: Keine
  • Einsatzfahrzeuge Feuerwehr: Fünf
  • Verkehrsmaßnahmen und Sperrung

    Umfangreiche Lösch-, Bergungs- und Reinigungsarbeiten machten eine vollständige Sperrung der A28 in Fahrtrichtung Bremen am Autobahndreieck Stuhr erforderlich. Die Sperrung, die von der Autobahnmeisterei Wildeshausen koordiniert wurde, dauerte bis in die frühen Morgenstunden des 12. September 2025 und konnte erst gegen 05:30 Uhr aufgehoben werden.

    Brandursache

    Die Polizei geht nach aktuellem Ermittlungsstand von einem technischen Defekt als Auslöser des Brandes aus.

    Die Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land / Wesermarsch informiert weiterhin über die laufenden Ermittlungen. Verkehrsteilnehmer wurden gebeten, sich auf der Strecke auf Verzögerungen einzustellen und Umleitungsstrecken zu nutzen. Der Vorfall zeigt erneut, wie schnell technische Defekte im Straßenverkehr zu erheblichen Folgen führen können.

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