Schwere Unfälle im Landkreis Wittmund
73-Jähriger Fußgänger lebensgefährlich verletzt, 81-Jähriger Pedelec-Fahrer leicht verletzt – Polizei ermittelt

Zwei Verkehrsunfälle haben in den vergangenen Tagen im Landkreis Wittmund für Aufsehen gesorgt. Besonders tragisch: In Carolinensiel wurde ein 73-jähriger Fußgänger von einem Müllwagen erfasst und schwer verletzt. Auch in Friedeburg kam es zu einem Unfall, bei dem ein Radfahrer mit einem Auto kollidierte und leicht verletzt wurde.
Schwerer Unfall in Carolinensiel: Fußgänger lebensgefährlich verletzt
Am Mittwoch ereignete sich auf dem Marie-Ulfers-Weg in Carolinensiel ein folgenschwerer Unfall. Ein 62-jähriger Lkw-Fahrer war mit einem Müllfahrzeug unterwegs, als ein 73-jähriger Fußgänger aus bislang ungeklärten Gründen unter das Fahrzeug geriet. Er erlitt lebensbedrohliche Verletzungen. Umgehend kam ein Rettungshubschrauber zum Einsatz und brachte den Mann ins Krankenhaus. Der Fahrer selbst erlitt einen Schock.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang hat die Polizei aufgenommen. Noch ist unklar, wie es zu dem Zwischenfall kommen konnte.
Unfall mit Pedelec in Friedeburg
Bereits am Dienstag kam es in der Gemeinde Friedeburg, Ortsteil Etzel, zu einem weiteren Verkehrsunfall. Gegen 14:50 Uhr fuhr ein 81-jähriger Radfahrer mit seinem Pedelec auf dem Fahrradweg und bog auf die Fahrbahn der Friedeburger Straße (B 436) ein. Dabei übersah er eine 60-jährige Autofahrerin, die ihn mit ihrem Fahrzeug erfasste.
Der Radfahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt und zur weiteren Versorgung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Autofahrerin blieb unverletzt.
Polizei ermittelt zu den Unfallhergängen
In beiden Fällen hat die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund die Ermittlungen aufgenommen, um die genaue Ursache der Unfälle zu klären. Besonders im Fall des lebensgefährlich verletzten Fußgängers steht die Rekonstruktion des Unfallgeschehens im Fokus.
Kontakt zur Polizeiinspektion Aurich/Wittmund
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Die jüngsten Vorfälle verdeutlichen einmal mehr die Gefahren im Straßenverkehr – sowohl für Fußgänger als auch für Radfahrer. Die Ermittlungen und die Versorgung der verletzten Personen haben für die Behörden derzeit höchste Priorität.
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