Telefonbetrug in Ostfriesland: Achtung vor falschen Bankmitarbeitern
Polizei warnt vor fünfstelligen Schäden und gibt wichtige Schutzmaßnahmen und Handlungstipps
Immer häufiger versuchen Betrüger, ahnungslose Bürgerinnen und Bürger per Telefon zu täuschen. Die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund warnt aktuell vor einer besonders perfiden Betrugsmasche, bei der Anrufer sich als Bankmitarbeiter ausgeben und angebliche Sicherheitsprobleme vortäuschen, um an sensible Daten oder Überweisungen zu gelangen.
Aktuelle Fälle aus Ostfriesland
In den Landkreisen Aurich und Wittmund wurden in den vergangenen Tagen zwei Betrugsfälle bekannt. Dabei wurden betroffene Personen durch falsche Sicherheitshinweise am Telefon zu erheblichen Überweisungen verleitet.
Eine 63-jährige Frau aus dem Landkreis Aurich erhielt einen Anruf von einem Mann, der vorgab, es gäbe ein Hackerproblem mit ihrem Konto. In dem Glauben, ihr Geld schützen zu müssen, führte sie mehrere Echtzeitüberweisungen durch. Es entstand ein Schaden im fünfstelligen Eurobereich.
Ein 52-jähriger Mann aus dem Landkreis Wittmund wurde durch einen angeblichen Bankmitarbeiter angerufen. Auch er überwies, überzeugt von der Sicherheit des eigenen Kontos, eine fünfstellige Summe an die Täter.
So schützen Sie sich vor Telefonbetrug
Die Polizei gibt klare Empfehlungen, wie sich jeder gegen solche Betrugsversuche schützen kann:
Was tun im Ernstfall?
Falls Sie Opfer einer solchen Betrugsmasche geworden sind, sollten Sie schnell handeln, um weiteren Schaden zu verhindern:
Weitere Informationen & Kontakt
Für Rückfragen steht die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund zur Verfügung. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Unsicherheiten oder im Verdachtsfall dort melden.
Fazit
Telefonbetrüger sind zunehmend kreativ und geschickt darin, Vertrauen zu erschleichen. Der beste Schutz bleibt Aufmerksamkeit und Vorsicht: Niemals persönliche Daten am Telefon preisgeben und im Zweifel immer die Polizei informieren.
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