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Tödlicher Unfall auf der B72 in Großefehn

60-jähriger Pedelec-Fahrer übersieht Pkw – Polizei warnt vor Gefahren bei Dunkelheit

Von Blaulichtreport
Tödlicher Unfall auf der B72 in Großefehn
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Am Donnerstagabend ereignete sich auf der Auricher Landstraße (B72) in Großefehn ein tragischer Verkehrsunfall. Ein 60 Jahre alter Pedelec-Fahrer wurde bei dem Zusammenstoß mit einem Pkw tödlich verletzt. Die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund informierte über die Umstände des Unglücks und die nachfolgenden Maßnahmen.

Unfallhergang und erste Ermittlungen

Nach ersten Erkenntnissen kam der 60-jährige Mann aus Ihlow gegen 22:20 Uhr mit seinem Pedelec aus dem Badeweg und beabsichtigte, die stark befahrene B72 zu überqueren. Beim Überqueren der Fahrbahn übersah er offenbar einen 28-jährigen Autofahrer, der in Richtung Holtrup unterwegs war. Der Pkw erfasste den Radfahrer, was zu schweren Verletzungen führte.

Sofortmaßnahmen und Folgen für die Beteiligten

Trotz umgehend eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnte das Leben des Radfahrers nicht gerettet werden. Er verstarb noch an der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen. Der 28-jährige Autofahrer erlitt einen Schock und wurde durch den Rettungsdienst sowie einen Notfallseelsorger betreut.

Verkehrsbehinderungen und polizeiliche Maßnahmen

Im Rahmen der polizeilichen Unfallaufnahme blieb die Bundesstraße B72 bis etwa 2 Uhr nachts vollständig gesperrt. Diese Maßnahme war nötig, um die Unfallstelle zu sichern und Spuren zu sichern. Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmende in solchen Situationen stets um Verständnis für erforderliche Absperrungen.

Hinweise zu Verkehrssicherheit und Prävention

Unfälle mit Pedelecs nehmen deutschlandweit zu. Besonders an schlecht einsehbaren Straßenübergängen und zu später Stunde ist erhöhte Vorsicht für alle Verkehrsteilnehmer geboten. Die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund appelliert daran, Kreuzungen aufmerksam zu passieren und die Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen anzupassen.

Der tragische Unfall in Großefehn verdeutlicht erneut die Bedeutung der gegenseitigen Rücksichtnahme und Umsicht im Straßenverkehr. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

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