Vorsicht vor Kreditbetrug mit Vorauszahlung
57-Jähriger aus Dörrigsen verliert 2.400 Euro an falschen Bankmitarbeiter – Polizei warnt und gibt Tipps

Ein Vorfall im Einbecker Ortsteil Dörrigsen wirft ein Schlaglicht auf eine aktuelle Betrugsmasche im Bereich der Kreditvermittlung. Am 30. August 2025 wandte sich ein 57-jähriger Mann an die Polizei Einbeck, um Anzeige wegen eines Kreditvermittlungsbetrugs zu erstatten.
Kreditzusage gegen Kaution: Ein riskantes Geschäft
Der Geschädigte war durch einen mutmaßlichen Bankmitarbeiter kontaktiert worden. Ihm wurde die Zuteilung eines Kredites zugesichert – vorausgesetzt, er zahlte eine Kaution in Höhe von 2.400 Euro. Nachdem der Mann dieser Forderung nachgekommen war, erhielt er jedoch weder den versprochenen Kredit noch seine Kautionszahlung zurück.
Mit dem Verschwinden des "Bankmitarbeiters" war für den Mann der Kontakt abrupt abgebrochen. Erst danach wurde der Betrug offensichtlich, woraufhin er sich an die Polizei wandte.
Polizeiliche Ermittlungen und weitere Schritte
Die Polizeiinspektion Northeim hat ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs eingeleitet. Ziel ist es, die Verantwortlichen zu identifizieren und ähnliche Betrugsfälle aufzuklären. Die Strafverfolgungsbehörden warnen regelmäßig davor, Vorauszahlungen im Zusammenhang mit Kreditzusagen zu leisten, insbesondere, wenn der Vertragspartner unbekannt ist.
Prävention und Verhalten im Betrugsfall
Der aktuelle Fall verdeutlicht, wie wichtig es ist, wachsam zu bleiben und im Zweifelsfall professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Polizeiinspektion Northeim ist für Hinweise und weitere Informationen erreichbar.
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