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Großübung gegen Marburg-Virus in Oldenburg

Rettungsdienste und Behörden trainieren gemeinsam den Ernstfall im Delme Klinikum Delmenhorst

Die Stadt und der Landkreis Oldenburg haben gemeinsam eine umfangreiche Übung durchgeführt, um die Einsatzbereitschaft für den Ernstfall einer Marburg-Virus-Infektion zu testen. Mit Blick auf den bestmöglichen Schutz der Bevölkerung stellte das Szenario hohe Anforderungen an alle beteiligten Behörden und Institutionen.

Marburg-Virus: Ernstfall realistisch simuliert

Im Mittelpunkt der Übung stand die Annahme, dass ein Delmenhorster nach einer Auslandsreise mit dem seltenen Marburg-Virus infiziert wurde. Die Symptome wie Fieber, Erbrechen und Durchfall traten an seinem Arbeitsplatz im Landkreis auf. In Folge dessen wurde der Rettungsdienst alarmiert, der gemeinsam mit Ärzten des Gesundheitsamtes Oldenburg die Erstversorgung übernahm und den Patienten in das Delme Klinikum Delmenhorst (DKD) brachte.

Ferner konzentrierte sich die Übung auf die Abläufe in der Zentralen Notaufnahme des DKD. Dort wurde die Versorgung des infizierten Patienten simuliert, wobei besonderes Augenmerk auf die Infektionskontrolle und schnelle Maßnahmen zur Eindämmung der Erkrankung gelegt wurde.

Effektive Zusammenarbeit aller Beteiligten

Folgende Organisationen waren an der Übung beteiligt:

  • Rettungsdienst des Landkreises Oldenburg
  • Städtische Feuerwehr
  • Gesundheitsamt des Landkreises Oldenburg
  • Gesundheitsamt der Stadt Delmenhorst
  • Delme Klinikum Delmenhorst (DKD)
  • Polizei
  • Laut Pressemeldung verlief die Übung zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Die reibungslose Kommunikation und koordinierte Zusammenarbeit wurden besonders hervorgehoben. Der gemeinsame Test diente dazu, im seltenen Erkrankungsfall Strukturen zu überprüfen und zu optimieren – von der Erstversorgung über die Kontaktermittlung bis hin zur Einbindung von Landes- und Bundesbehörden.

    Schutz der Bevölkerung als Priorität

    Um eine Verunsicherung der Bevölkerung zu vermeiden, wurde die Übung unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt. Der Fokus lag auf dem Test realitätsnaher Abläufe, um im Ernstfall schnell, sicher und effizient handeln zu können.

    Szenarien und Maßnahmen im Fokus

    Simuliert wurde nicht nur die medizinische Versorgung, sondern auch die zügige Eindämmung der Krankheit. Dazu gehörten die Kontaktpersonenermittlung sowie die Kommunikation mit den zuständigen Landes- und Bundesbehörden.

    Die erfolgreiche Durchführung der Übung unterstreicht das Engagement und die Einsatzbereitschaft der teilnehmenden Organisationen für die Gesundheit und Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Delmenhorst und der Umgebung.

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