Neue Selbsthilfegruppe für Homosexuelle in Delmenhorst

Delmenhorst startet neue Selbsthilfegruppe für homosexuelle Menschen und schafft einen geschützten, unterstützenden Raum für Austausch und Vernetzung.

Von Delmenhorsts Redaktion2 Min. Lesezeit

Die Stadt Delmenhorst plant die Gründung einer neuen Selbsthilfegruppe speziell für homosexuelle Menschen. Ziel ist es, einen sicheren und unterstützenden Raum zu schaffen, in dem Betroffene sich offen austauschen und gegenseitig stärken können. Das Angebot richtet sich an alle, unabhängig davon, ob sie sich bereits geoutet haben oder nicht. Die Teilnahme ist diskret, kostenfrei und unverbindlich.

Initiative und Organisation

Die neue Gruppe ist eine Initiative der Selbsthilfe-Kontaktstelle im Fachdienst Gesundheit. Grundvoraussetzung für den Start ist das Interesse von mindestens sechs Personen. Sobald diese Anzahl erreicht ist, wird der Termin für das erste Treffen auf der offiziellen Internetseite der Selbsthilfe-Kontaktstelle bekannt gegeben.

Vertraulichkeit und niederschwellige Teilnahme

Ein zentrales Anliegen der Initiatoren ist die Vertraulichkeit. So wird ausdrücklich betont, dass jeder Interessierte willkommen ist, unabhängig vom persönlichen Coming-out. Die Treffen bieten einen geschützten Rahmen, in dem alle Teilnehmenden sich angenommen fühlen können.

Beteiligung und Kontaktaufnahme

Wer Interesse an einer Teilnahme hat, wird gebeten, sich direkt beim Fachdienst Gesundheit zu melden. Die Kontaktaufnahme ist unverbindlich und dient lediglich dazu, das Interesse an der Gruppengründung zu bündeln.

Selbsthilfe-Kontaktstelle Fachdienst Gesundheit: Information und Anmeldung zur Selbsthilfegruppe

Sprechzeiten der Kontaktstelle

  • Montag: 9 bis 12 Uhr
  • Dienstag: 14 bis 16 Uhr
  • Donnerstag: 14 bis 16 Uhr
  • Vielfältige Unterstützung in Delmenhorst

    Die Stadt Delmenhorst bietet bereits Unterstützung durch mehr als 50 Selbsthilfegruppen zu unterschiedlichen Themen. Sollte das passende Angebot nicht dabei sein, begleitet die Kontaktstelle Interessierte auch bei der Neugründung weiterer Gruppen.

    Mit diesem Schritt möchte die Stadt Delmenhorst ein weiteres Zeichen für Offenheit und gegenseitige Unterstützung setzen und Betroffenen eine Anlaufstelle auf Augenhöhe bieten.

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