Schockanrufe stoppen: Polizei startet Offensive
Einbeck und Northeim informieren über Betrugsmasche mit 4,3 Millionen Euro Schaden und zeigen Schutzmaßnahmen
Das Polizeikommissariat Einbeck hat zum Jahresauftakt 2026 gemeinsam mit dem Präventionsteam der Polizeiinspektion Northeim eine neue Präventionsoffensive gestartet. Im Fokus stehen dabei sogenannte Schockanrufe – eine Betrugsmasche, die laut polizeilicher Kriminalstatistik zu den relevantesten Delikten in Deutschland zählt und auch im Jahr 2024 mit 249 erfolgreichen Taten und einem Gesamtschaden von 4,3 Millionen Euro für großes Aufsehen sorgte.
Präventionsmaßnahmen gegen Schockanrufe
Um die Bevölkerung gezielt zu schützen und zu sensibilisieren, wurden am 20. und 21. Januar 2026 zwei Informationsveranstaltungen durchgeführt. Den Auftakt machte eine Kooperation zwischen dem Präventionsteam und den Einbecker Lichtspielen e.V.: In angenehmer Kinoatmosphäre wurde ein Kurzfilm des Bundeskriminalamtes gezeigt, der praxisnah das Vorgehen bei Schockanrufen thematisierte. Die rund 80 anwesenden Besucher konnten bei Popcorn und im Austausch mit den Beamten ihr Bewusstsein für diese Betrugsform schärfen.
Direkter Draht zu Bankkunden
Tags darauf fand die zweite Veranstaltung in den Räumlichkeiten der Sparkasse Einbeck am Marktplatz 16/18 statt. Hier sprachen Kolleginnen des Polizeikommissariats Einbeck direkt mit Bankkundinnen und -kunden über Gefahren und Schutzmaßnahmen bei Schockanrufen. Die Wahl des Veranstaltungsortes war bewusst gewählt, da Banken laut Polizei eine zentrale Rolle bei der Tatausführung solcher Delikte spielen. Das Team führte zahlreiche Gespräche und plant, ähnliche Aktionen künftig auch in weiteren Banken fortzuführen.
Schockanrufe: Ein Begriff erklärt
Gelungene Kooperation für mehr Sicherheit
Nach Abschluss der beiden Veranstaltungstage ziehen das Polizeikommissariat Einbeck und das Präventionsteam eine positive Bilanz. Besonders die Zusammenarbeit mit der Sparkasse Einbeck und dem Förderverein Lichtspiele e.V. wird lobend hervorgehoben. Beide Partner ermöglichten einen direkten Zugang zu verschiedenen Zielgruppen – von Kinobesuchern bis zu Bankkunden.
Die Polizei Einbeck betont, dass Präventionsarbeit ein kontinuierlicher Prozess ist. Angehörige und Interessierte werden ausdrücklich ermutigt, bei Fragen rund um Schockanrufe oder andere Themen das Gespräch mit der Polizei zu suchen – etwa bei einer der kommenden "Coffee with a Cop"-Veranstaltungen.
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subtitle="Fragen zu Schockanrufen und Präventionsveranstaltungen"
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Mit diesen Initiativen zeigt das Polizeikommissariat Einbeck, wie wichtig aktive Aufklärung und bürgernahe Ansprache im Kampf gegen Betrugsdelikte sind. Weitere Präventionsaktionen sind bereits in Planung.
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