Im Rahmen ihrer Autarkiepolitik beschlossen die Nationalsozialisten Mitte der 1930er Jahre, die im nördlichen Harzvorland anstehenden Erzvorkommen abzubauen und zu verhütten. Zu diesem Zweck wurden am 15. Juli 1937 die Reichswerke gegründet. Um dieses Bauvorhaben überhaupt durchführen zu können, warb man aus allen Regionen Deutschlands Arbeiter an.
Die Ausstellungsreihe *Salon Salder – Neue Kunst aus Niedersachsen* findet seit 1991 jährlich statt. Mit diesem Format präsentiert die Stadt Salzgitter das Nebeneinander und Miteinander etablierter, avantgardistischer sowie innovativer Kunst aus Niedersachsen.
Die ersten "Salzgitteraner" lebten schon in der Eiszeit hier: Vor 50.000 Jahren schlugen Sie an der Krähenriede ihr Lager auf. Von hier aus gingen sie auf Jagd nach Rentieren. Gezielt erlegten sie die Tiere, um an das nahrhafte Knochenmark sowie an Häute zu gelangen. Aufgesammelte Mammutknochen wurden zu Knochengeräten weiterverarbeitet und Werkzeuge aus Feuerstein hergestellt.
Bei der Beschreibung und Inszenierung des Mittelalters wurde für die ersten Jahrhunderte vor allem auf archäologische Erkenntnisse zurückgegriffen. Erst ab dem 8. Jahrhundert liegen auch schriftliche Berichte und Aussagen über das Geschehen im Salzgitter-Gebiet vor. Es war die Zeit der Integration des Herzogtums Sachsen in das fränkische Großreich.