16 neue Überwachungskameras werden an zehn Innenstadt‑Standorten in Braunschweig installiert – erste Geräte am Herzogin‑Anna‑Amalia‑Platz und in der Wallstraße
Kameraüberwachung verstärkt die Sicherheit in der Braunschweiger Innenstadt
Die Polizeiinspektion Braunschweig und die Stadt Braunschweig haben 16 moderne Überwachungskameras an zehn als besonders problematisch eingestuften Punkten der Innenstadt installiert. Die ersten beiden Geräte stehen bereits am Herzogin‑Anna‑Amalia‑Platz sowie in der Wallstraße. Weitere Kameras werden in den kommenden Wochen an den Standorten Friedrich‑Wilhelm‑Platz, Gieseler, Kalenwall, Waisenhausdamm, Bohlweg, Schlossplatz und Platz am Ritterbrunnen eingerichtet.
Ziel und Funktionsweise
Mit den Kameras soll die Beobachtung des öffentlichen Raums verbessert und ein schnelleres Eingreifen bei Straftaten ermöglicht werden. Gleichzeitig dient die Technik der gerichtsfesten Beweissicherung. Die Aufnahmen werden im Polizeikommissariat Mitte ausgewertet.
Technische Details
Die neuen Geräte ermöglichen eine permanente Aufzeichnung des Gesamtbildes mit hoher Tiefenschärfe und verfügen über Zoom‑Funktionen, die einzelne Bereiche fokussieren können. Im Vergleich zu den seit 2007 eingesetzten Systemen, die an wenigen Stellen wie dem Bohlweg, dem Domplatz und der Wallstraße betrieben wurden, sind die neuen Kameras moderner und weniger störanfällig.
Beschilderung
Die Überwachungsbereiche sind bereits beschildert worden.
Veränderungen bei bestehenden Standorten
Einige der bisherigen Standorte der alten Kameras, zum Beispiel am Bohlweg und am Domplatz, fallen weg.
Finanzierung
Die Anschaffung und Installation der Kameras wurde von der Stadt Braunschweig im Rahmen eines Ratsbeschlusses mit einer Million Euro finanziert. Damit wurden auch die Glasfaser‑Anbindung an das Polizeikommissariat Mitte sowie die erforderlichen Stromanschlüsse realisiert.
Rechtliche Grundlage
Der Einsatz der Kameras erfolgt an zuvor ausgewählten Stellen, an denen in der Vergangenheit vermehrt Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten aufgetreten sind. Der Einsatz ist nach geltendem Recht zulässig.
Kontakt für Bürgerinnen und Bürger
Stadt Braunschweig, Referat Kommunikation, Platz der Deutschen Einheit 1, 38100 Braunschweig
Telefon: (0531) 470‑2217, - 3773, - 2757
E‑Mail: [email protected]
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