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Käthe-Buchler-Platz zwischen den Museumstorhäusern an der Helmstedter Straße
Neuer Name für die Fläche zwischen Museumstorhäusern
Die Fläche zwischen den Museumstorhäusern an der Helmstedter Straße bekommt den Namen „Käthe-Buchler-Platz“.
Der Platz wird von Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum enthüllt.
Die Enthüllung findet am Freitag, 2. Oktober, um 16.15 Uhr statt.
Die Braunschweigerinnen und Braunschweiger sind dazu eingeladen.
Anlass und Hintergrund der Benennung
Die Benennung erinnert an die Braunschweiger Fotografin Käthe Buchler.
Ihr Geburtstag jährt sich im Oktober zum 150. Mal.
Der Rat beschloss die Namensgebung im Juni.
Der Wunsch kam vom Museum für Photographie.
Lage und Begrenzung des Platzes
Der Straßenraum zwischen den beiden Torhäusern wird optisch als Platz erkannt.
Die Torhäuser beherbergen das Museum für Photographie.
Der Platz ist auf der westlichen Seite durch die Okerbrücke begrenzt.
Der Platz ist auf der östlichen Seite durch die Straßenkreuzung begrenzt.
Einziger Anlieger unter der Adresse ist das Museum für Photographie.
Zuständigkeit für die Entscheidung
Grundsätzlich entscheiden Stadtbezirke über Straßen- und Plannamen.
In diesem Fall war der Rat zuständig.
Die Zuständigkeit ergibt sich aus dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz.
Wenn eine Platzfläche in zwei Stadtbezirken liegt, trifft der Rat die Entscheidung.
Dies gilt hier für Mitte und Östliches Ringgebiet.
Die jeweiligen Stadtbezirksräte hatten zuvor ebenfalls für die Umbenennung votiert.
Käthe Buchler
Käthe Buchler wurde am 11. Oktober 1876 in Braunschweig geboren.
Sie starb am 14. September 1930 in Braunschweig.
Sie begann im Jahr 1901 zu fotografieren.
Sie richtete in ihrem Haus eine Dunkelkammer ein.
Sie besuchte Kurse an der Lette-Schule in Berlin.
Die Lette-Schule war die einzige Institution für Fotografieausbildung für Frauen.
Ihre Motive fand sie zuerst im privaten Bereich.
Ab 1906 fotografierte sie Themen von öffentlichem Interesse.
Sie fotografierte unter anderem Alltag.
Sie fotografierte auch Szenen des städtischen Straßen- und Marktlebens.
Während des Ersten Weltkrieges hielt sie vor allem karitative Arbeit von Frauen fest.
Ab 1916 zeigte sie auch den kriegsbedingten Einsatz von Frauen in Männerberufen.
Viele ihrer Bilder gelten heute als Zeitdokumente.