Neue Ausstellung „Ich war eine Dose!“ im Städtischen Museum Braunschweig ab 9. Oktober
Im Städtischen Museum Braunschweig ist ab Freitag, 9. Oktober, die Ausstellung „Ich war eine Dose! – zeitgenössische Auseinandersetzungen mit der Braunschweiger Lackwarenmanufaktur Stobwasser“ zu sehen. Die Schau im Haus am Löwenwall, Steintorwall 14, läuft bis Sonntag, 15. November. Eröffnet wird sie am Donnerstag, 8. Oktober, ab 18 Uhr.
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Richard Borek Stiftung und der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Studierende der HBK setzten sich darin aus zeitgenössischer Perspektive mit der Braunschweiger Lackwarenmanufaktur Stobwasser auseinander. Zu sehen sind Gemälde, Objekte, Installationen und Videoarbeiten, die verschiedene Aspekte der historischen Produktion aufgreifen und in einen Bezug zur Gegenwart setzen.
Der historische Hintergrund reicht bis ins Jahr 1763 zurück: Damals wurde die Lackwarenmanufaktur Stobwasser in Braunschweig gegründet. Sie entwickelte sich nach Angaben des Museums dank innovativer Produktions- und Marketingstrategien zum Marktführer. Produziert wurden sowohl Alltagsgegenstände als auch kunsthandwerkliche Arbeiten und Luxusgüter. Die Familie eröffnete 1773 eine Filiale in Berlin, das Braunschweiger Stammhaus wurde 1863 aufgelöst.
Ein Besucherpreis der Richard Borek Stiftung zeichnet das beste zeitgenössische Kunstwerk aus. Vorgesehen ist außerdem, das Gewinnerwerk und gegebenenfalls weitere Arbeiten für eine Zeitlang in der historischen Ausstellung im Schlossmuseum Braunschweig zu zeigen. Dort läuft „Glanzmomente – Lackkunst aus dem herzoglichen Braunschweig“ vom 16. Oktober 2026 bis 4. April 2027.
Besuchsinformationen
Das Städtische Museum Braunschweig, Haus am Löwenwall, Steintorwall 14, 38100 Braunschweig, ist dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 5,00 Euro, ermäßigt 2,50 Euro und für Kinder von 6 bis 16 Jahren 2,00 Euro. Schulklassen und Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt. Das Museum ist uneingeschränkt barrierefrei.
Fragen zum Besuch beantwortet das Museum unter Telefon (0531) 470 4521, per E-Mail an [email protected] oder im Web unter www.braunschweig.de/museum.
Die Schau ist Teil der MuseumsCard der Braunschweiger Museen. Sie kostet 22 Euro und ermöglicht einmalig freien Eintritt sowie für ein Jahr ermäßigten Eintritt bei Folgebesuchen in den sieben größten Museen Braunschweigs.
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