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Betreff: STADT DELMENHORST - Pressemitteilung (Nr. 196|25) - Schutz vor Hitze: Viel Wasser trinken – kostenlos mit eigener Flasche
Sehr geehrte Redaktionen,
anbei schicke ich Ihnen eine Pressemitteilung der Stadt Delmenhorst:
Nr. 196|25: Schutz vor Hitze: Viel Wasser trinken – kostenlos mit eigener Flasche
https://www.delmenhorst.de/aktuelles/pressemitteilungen-2025/250630-hitzeschutz-refill.php
Hohe Temperaturen erwartet: Stadt gibt Tipps für Menschen und Tiere
Schutz vor Hitze: Viel Wasser trinken – kostenlos mit eigener Flasche
In den kommenden Tagen werden in Delmenhorst hohe Temperaturen erwartet. Die Stadtverwaltung gibt Hinweise, um sich und Tiere vor der Hitze zu schützen. Wichtig ist vor allem, viel Wasser zu trinken. In der Stadt ist dies an mehreren Orten kostenlos möglich.
Delmenhorst beteiligt sich weiterhin an dem Trinkwasser-Projekt Refill. An verschiedenen Stationen im Stadtgebiet können Bürgerinnen und Bürger ihre eigenen Trinkflaschen oder -behälter kostenfrei mit Leitungswasser befüllen. 14 Geschäfte und Einrichtungen nehmen teil – dazu gehören etwa die Jugendhäuser, das Familienzentrum Villa (Oldenburger Straße 49) und die StadtWerkegruppe (Lange Straße 85). Alle Refill-Stationen sind online unter www.refill-deutschland.de/karte zu sehen und an einem blauen Refill-Aufkleber an der Tür oder am Fenster zu erkennen. Wer den Service in seinem Geschäft oder seiner Einrichtung anbieten möchte, folgt den Anweisungen auf www.refill-deutschland.de.
Refill leistet einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz, indem es Ressourcen schont, und zur Klimaanpassung, indem es einen kostenfreien Zugang zu Trinkwasser ermöglicht. Dabei ist Leitungswasser nicht nur gesund, sondern auch deutlich günstiger und verursacht im Vergleich zu abgefülltem Wasser sehr viel weniger CO2-Emissionen. Aktuell gibt es bundesweit rund 8.000 Refill-Stationen – gerade an heißen Tagen sind sie besonders wichtig.
Die Belastung durch Hitze ist eine ernst zu nehmende Gefahr für die menschliche Gesundheit. Hitze hat vielfältige Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden. Hohe Temperaturen können das Herz-Kreislauf-System stark belasten, etwa durch Flüssigkeitsverlust, und erschweren die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur. Bestehende Beschwerden, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Atemwegserkrankungen, können verstärkt werden. Schlimmstenfalls kann Hitze auch zum Tod führen.
Deshalb empfiehlt der städtische Fachdienst Gesundheit, die Hitze generell zu meiden. Die Bürgerinnen und Bürger sollten nicht in die pralle Sonne gehen und sich nicht zur heißesten Zeit draußen aufhalten. Große Anstrengungen und körperliche Aktivitäten im Freien sollten vermieden oder auf die frühen Morgenstunden gelegt werden. Kinder sind besonders vor der Sonne zu schützen.
Wichtig ist zudem, den Körper kühl zu halten und auf ausreichende Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr zu achten. Dabei hilft es, luftige und helle Kleidung sowie eine Kopfbedeckung zu tragen. Eine kühle Dusche und kalte Arm- und Fußbäder wirken entlastend. Da der Flüssigkeitsbedarf an heißen Tagen deutlich erhöht ist, sollte ausreichend und regelmäßig getrunken werden. Darüber hinaus sollte auf Alkohol verzichtet und leichtes Essen bevorzugt werden.
In den eigenen vier Wänden gilt es, die Wärme und die direkte Sonneneinstrahlung nicht hineinzulassen. Um die Wohnung kühl zu halten, sollte gelüftet werden, wenn es draußen kühler ist als drinnen.
Besonders gefährdet sind Menschen ab 65 Jahren, pflegebedürftige Personen, Menschen mit Vorerkrankungen (dazu zählen etwa Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen sowie Übergewicht), Säuglinge und Kleinkinder, Schwangere und Menschen, die im Freien arbeiten. Diese Personen sollten verstärkt darauf achten, sich vor der Hitze zu schützen.
Wenn sich ungewöhnliche Gesundheitsprobleme wie zum Beispiel Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen oder Verwirrtheit einstellen, die auf die Hitze als Ursache hindeuten, ist umgehend ein schattiger Platz aufzusuchen. Betroffene sollten den Oberkörper hochlegen, etwas trinken, sich etwa mit einem nassen Tuch abkühlen und einen Arzt kontaktieren. Bei Bedarf sollte nicht gezögert werden, den Notruf 112 zu wählen.
Mehr Informationen zu den klimatischen Veränderungen, Hitze und Gesundheit gibt es im Internet beim Bundesministerium für Gesundheit unter https://gesund.bund.de/hitze-und-gesundheit und beim Verbund Klima-Mensch-Gesundheit von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.klima-mensch-gesundheit.de.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) unterscheidet bei Hitzewarnungen zwei Warnstufen: Warnungen vor starker Wärmebelastung und Warnungen vor extremer Wärmebelastung. Grundlage beider Warnstufen ist die gefühlte Temperatur – eine Größe, die das Wärmeempfinden der Menschen unter Berücksichtigung von Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit und Sonnenstrahlung beschreibt. Liegt die gefühlte Temperatur bei mehr als 38 Grad Celsius, gibt der DWD eine Warnung vor extremer Wärmebelastung heraus. Bei gefühlten Temperaturen zwischen etwa 32 und 38 Grad Celsius warnt der DWD vor einer starken Wärmebelastung. Mehr Informationen zu Unwetterwarnungen finden sich auf der DWD-Internetseite unter www.dwd.de/DE/wetter/warnungen/warnWetter_node.html.
Auch Tiere gilt es, vor der Hitze zu schützen. Vor allem an warmen Sommertagen kann etwa das Zurücklassen von Hunden und anderen Tieren im geparkten Auto fatale Folgen haben. Die Temperaturen im Wageninneren können innerhalb kurzer Zeit auf mehr als 50 Grad Celsius steigen. Der entstehende Wärmestau führt zu einer Überhitzung, die tödlich enden kann. Der Fachdienst Veterinär- und Ordnungswesen der Stadt Delmenhorst warnt deshalb davor, Haustiere im abgestellten Auto zurückzulassen.
Auch geöffnete Autofenster sorgen oft nicht für ausreichende Luftbewegung. Die Tiere haben keine Möglichkeit, der Sonneneinstrahlung auszuweichen. Die Thermoregulationsmechanismen des Körpers sind mit den Extremtemperaturen überfordert. Für Tiere in Transportboxen ist die Situation wegen des eingeschränkten Luftaustausches noch dramatischer.
Nur wenn es sich gar nicht vermeiden lässt, kann das Tier unter folgenden Voraussetzungen kurzzeitig im Auto gelassen werden: Wagen im Schatten abstellen, Wanderung der Sonne berücksichtigen, Fenster weit öffnen, ausreichend kühles Tränkwasser zur Verfügung stellen, nicht anbinden (damit etwa der Hund den kühleren Fußraum aufsuchen kann). Nach der Tierschutz-Hundeverordnung muss für ausreichende Frischluft und angemessene Lufttemperaturen gesorgt sein, wenn ein Hund ohne Aufsicht im Fahrzeug bleibt.
Erste Anzeichen einer Überhitzung können starkes Hecheln und Unruhe sein, die bei anhaltender Belastung in Taumeln oder Erbrechen bis hin zur völligen Teilnahmslosigkeit übergehen. Tritt eines dieser Symptome auf, muss sofort gehandelt werden. Das Tier muss an einen schattigen Platz gebracht und frisches Wasser zur freiwilligen Aufnahme angeboten werden. Ein Einflößen der Flüssigkeit ist gefährlich, da das Wasser in die Lunge gelangen kann. Feuchte, über das Tier gelegte Tücher schaffen zusätzlich eine Erleichterung. Ist der Hund nicht ansprechbar oder verhält sich weiterhin auffällig, ist schnellstmöglich ein Tierarzt aufzusuchen.
Eine Überhitzung kommt nicht nur beim Zurücklassen von Hunden im Auto vor. Auch das Anbinden in der prallen Sonne, das Laufen am Fahrrad oder eine Reise an heißen Tagen können die Kapazität der Wärmeabgabemechanismen übersteigen. Aktivitäten sollten deshalb auf die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegt werden. Um Haustieren die heißen Tage erträglich zu gestalten, ist es wichtig, ihnen immer genügend frisches Tränkwasser anzubieten. Bei hohen Temperaturen ist der Wasserbedarf erhöht.
Kleine Heimtiere wie Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Ratten und Vögel reagieren noch empfindlicher auf hohe Umgebungstemperaturen. Immer wieder kommt es zu Todesfällen, weil die Tiere in Käfigen oder Gehegen ohne ausreichende Schattenplätze der Sonne ausgesetzt werden. Auch Schlafhäuschen bieten keine kühle Ausweichmöglichkeit, da sich diese kleinen Behaus
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