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Natur- und insektenfreundliche Pflege von Straßen- und Wegerändern im Landkreis Friesland

Von Redaktion LK Friesland2 Min. Lesezeit

Pflege von Straßenrändern wird naturnäher

Der Landkreis Friesland und der NABU Niedersachsen wollen Straßen- und Wegeränder besser pflegen.

Die Pflege soll vielerorts naturnäher als bisher erfolgen.

Diese Änderung soll laut einer gemeinsamen Mitteilung im Landkreis Friesland umgesetzt werden.

Wo Vegetation stehen bleibt, sollen Gräser und Kräuter wachsen.

Auch Wildblumen sollen auf geeigneten Flächen wachsen.

So sollen Lebensräume für viele Tiere entstehen.

Projekt bündelt Erfahrungen in einer Checkliste

Die Kommunen im Landkreis Friesland arbeiten seit mehreren Jahren an einer besseren Pflege.

Die Pflege soll biodiversitätsfreundlicher werden.

Die Projektpartner haben ihre Erfahrungen in einer Checkliste gebündelt.

Die Checkliste soll künftig flächendeckend umgesetzt werden.

Die Umsetzung soll nach Angaben der Projektpartner im Rahmen der Möglichkeiten passieren.

Schulungen seit 2020

Seit 2020 finden jährlich Schulungen für Mitarbeitende der Bauhöfe statt.

Das Motto lautet „Blühendes Friesland“.

Die Schulungen erfolgen in Zusammenarbeit mit der Mobilen Umweltbildung MOBILUM.

Der Landkreis Friesland organisiert die Schulungen mit.

An den Schulungen sollen auch weitere Akteure teilnehmen.

Die Beteiligten beschreiben den Start als Sammeln von Erfahrungen.

Zusätzlich gibt es praktische Maßnahmen.

Aus diesem Ansatz soll ein landkreisübergreifendes Gemeinschaftsprojekt geworden sein.

Die Projektpartner haben dafür ein Pflegekonzept erarbeitet.

Dieses Pflegekonzept veröffentlichen sie nun als Checkliste.

Die Checkliste enthält Empfehlungen für naturnahe Pflege.

Die Empfehlungen sollen Straßen- und Wegränder sowie öffentliche Grünflächen betreffen.

Naturnahe Pflege mit klaren Vorgaben

Das Konzept sieht vor, Vegetation wachsen zu lassen.

Die Flächen sollen dafür geeignet sein.

Die Pflege soll grundsätzlich abschnittsweise erfolgen.

Die Mahd soll möglichst spät im Jahr stattfinden.

Die Mahdhöhe soll zwischen zehn und 15 Zentimetern liegen.

Die Mahdhöhe soll also über zehn Zentimetern liegen.

Bei den Pflegemaßnahmen sollen mindestens zehn Prozent der Vegetation stehen bleiben.

Die Vegetation soll auch über den Winter erhalten bleiben.

Dadurch sollen Pflanzen und Tiere ganzjährig Lebensräume finden.

Diese Flächen sollen auch Rückzugsorte bieten.

Die Flächen sollen außerdem ein vielfältiges Nahrungsangebot schaffen.

Die Mitteilung nennt eine Zahl von 100 bis über 500 Insektenindividuen pro Quadratmeter.

Das gilt für naturnahe Flächen mit der beschriebenen Pflege.

Beitrag zum Artenschutz

MOBILUM verweist auf große Herausforderungen für den Naturschutz.

Die Gesellschaft soll natürliche Lebensgrundlagen schützen und erhalten.

Dabei steht laut MOBILUM besonders die Vielfalt heimischer Arten im Fokus.

Das betrifft Pflanzen- und Tierarten.

Das Land Niedersachsen habe sich im Niedersächsischen Weg bereit erklärt.

Der Biotopverbund soll damit gestärkt werden.

Der Biotopverbund soll dabei auch über Weg- und Feldraine laufen.

Weg- und Feldraine sollen als Vernetzungsstrukturen dienen.

Eine insektenschonende Pflege soll Seitenränder als Lebensraum sichern.

So sollen viele Wirbellose Lebens- und Rückzugsraum finden.

Auch das sei laut Mitteilung ein Ziel im Niedersächsischen Weg.

Die Kooperation mit den Bauhöfen soll dieses Ziel unterstützen.

Mit der Umsetzung der Checkliste wollen die Projektpartner mehr Menschen erreichen.

Die Projektpartner wollen auch andere zu naturnäherer Gestaltung ermutigen.

So sollen nicht nur eigene Flächen profitieren.

Die Mitteilung nennt als Zielgruppen Privatpersonen.

Die Mitteilung nennt auch Unternehmen und Gewerbe- und Handwerksbetriebe.

Außerdem nennt die Mitteilung Institutionen und Vereine.

Beteiligte Partner und Zugang zur Checkliste

Partner des Gemeinschaftsprojektes sind der Landkreis Friesland und MOBILUM.

Weitere Partner sind die Gemeinde Wangerooge.

Weitere Partner sind die Gemeinde Wangerland.

Weitere Partner sind die Stadt Jever.

Weitere Partner sind die Stadt Schortens.

Weitere Partner sind die Gemeinde Sande.

Weitere Partner sind die Gemeinde Zetel.

Weitere Partner sind die Gemeinde Bockhorn.

Weitere Partner sind die Stadt Varel.

Weitere Partner sind Naturkieker Friesland.

Weitere Partner sind NABU Sande.

Weitere Partner sind BUND Friesische Wehde.

Weitere Partner ist das RUZ Schortens.

Die Checkliste ist beim Landkreis Friesland erhältlich.

Die Checkliste ist auch bei den beteiligten Kommunen erhältlich.

Die Checkliste ist außerdem bei den Bauhöfen erhältlich.

Die Projektpartner machen die Checkliste auch online einsehbar.

Der Link lautet: https://nol.is/C9c

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