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33 Tempoverstöße bei Kontrollaktion

Polizei stoppt in Emsland und Grafschaft Bentheim 928 Fahrzeuge und entdeckt weitere Straftaten

Von Redaktion
33 Tempoverstöße bei Kontrollaktion
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim hat im Rahmen der europaweiten RoadPol-Kontrollwoche "Speed I" umfangreiche Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt und eine Bilanz vorgelegt. Im Mittelpunkt stand dabei die Überprüfung von Verkehrsteilnehmenden auf überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit sowie die Sensibilisierung für die damit verbundenen Risiken.

Kontrollen im Zeitraum von 07:00 bis 20:00 Uhr

Die Einsatzkräfte waren am Dienstag, den 14.04.2026, im Zeitraum von 07:00 bis 20:00 Uhr im Einsatz. Insgesamt wurden 928 Fahrzeuge überprüft. Dabei stellten die Beamtinnen und Beamten 33 Geschwindigkeitsverstöße fest.

Die betroffenen Verkehrsteilnehmenden wurden nicht nur auf ihr Fehlverhalten hingewiesen. In persönlichen Gesprächen machte die Polizei zudem auf die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit aufmerksam und gab ergänzend Informationsmaterial des Projekts aus.

Weitere Verstöße und Strafverfahren

Im Zuge der Kontrollen leiteten die Einsatzkräfte außerdem sieben Strafverfahren ein. Diese betrafen unter anderem:

  • Urkundenfälschung
  • Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz
  • Fahren ohne Fahrerlaubnis
  • Besondere Feststellungen in Papenburg

    Im Bereich Papenburg wurde im Rahmen einer Kontrolle ein Sattelzug überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass der vom Fahrer vorgelegte Führerschein eine Totalfälschung war. Zudem konnten die Beamten einen weiteren Fahrzeugführer feststellen, der unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

    Präventionsprojekt mit klarem Schwerpunkt

    Die Kontrollen stehen auch im Zusammenhang mit dem Präventionsprojekt "UNS Reicht's". Es ist aus Erfahrungen von Einsatzkräften entstanden, die regelmäßig mit schweren Unfällen und deren Folgen konfrontiert werden. Das Projekt reagiert damit auf die Belastungen, die mit Unfallorten ebenso verbunden sind wie mit der Aufgabe, Angehörige über tödliche Unfälle zu informieren.

    Ziel ist es, insbesondere an Unfallhäufungsstellen sowie an Orten verstärkter Kontrollen und Aufklärung für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen.

    Hinweis der Polizei

    Die Polizei weist erneut darauf hin, dass überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zu den Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle zählt. Die Bilanz der Kontrollwoche zeigt nach Angaben der Polizei, dass die konsequente Überwachung und die begleitende Aufklärung weiter relevant bleiben.

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