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Großübung in Stuckenborstel: Feuerwehren im Einsatz

36 Einsatzkräfte trainieren gemeinsam Brandbekämpfung und Verkehrssicherung bei simuliertem Brand

Von Redaktion

Am gestrigen Abend fand in Stuckenborstel eine großangelegte Alarmübung des Zuges West der Samtgemeinde Sottrum statt. Gegen 18:00 Uhr wurden gleich mehrere Feuerwehren alarmiert, um einen simulierten Brand an der Weide Straße Neubauer Heide gemeinsam zu bekämpfen. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit und Effizienz der einzelnen Einsatzgruppen im Ernstfall zu testen.

Ablauf der Alarmübung

Angenommen wurde ein Brandereignis auf einem rund 15 x 40 Meter großen Areal. Die ersteintreffende Feuerwehr Stuckenborstel setzte rasch eine Abriegelung zu einer nahegelegenen Strohmiete, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Die Einsatzkräfte fokussierten sich parallel auf die Brandbekämpfung eines Reifenstapels.

Die Feuerwehr Reeßum, die mit starker Mannschaftsstärke vor Ort war, übernahm wichtige Aufgaben wie die Verkehrssicherung. Zusammen mit anderen Feuerwehren wurde zudem eine circa 1000 Meter lange Schlauchleitung gelegt. Kräfte aus Clüversborstel unterstützten einen zweiten Löschangriff und sorgten gemeinsam für eine effektive Brandbekämpfung.

  • Beteiligte Feuerwehren: Clüversborstel, Reeßum, Sottrum, Stuckenborstel
  • Weitere Unterstützung: ELW-Gruppe
  • Insgesamt im Einsatz: 36 Einsatzkräfte und acht Fahrzeuge
  • Beobachtung und Abschluss

    Während der Übung waren verschiedene Verantwortliche als Beobachter anwesend und konnten sich ein umfassendes Bild von der Zusammenarbeit und Leistungsfähigkeit der beteiligten Einsatzkräfte machen. Nach erfolgreicher Bewältigung des Szenarios trafen sich die Einsatzkräfte zu einer Lagebesprechung mit gemütlichem Ausklang und Grillwurst.

    Sottrums Gemeindebrandmeister Björn Becker sprach allen Beteiligten seinen Dank aus und würdigte besonders den Ortsbrandmeister von Stuckenborstel, der die Übung ausgearbeitet hatte.

    Bedeutung regelmäßiger Übungen

    Solche groß angelegten Alarmübungen sind ein essenzieller Bestandteil zur Aufrechterhaltung und Verbesserung der Einsatzbereitschaft der Feuerwehren. Sie ermöglichen es, Abläufe zu optimieren, neues Personal praxisnah einzubinden und das Zusammenspiel verschiedener Kräfte gezielt zu fördern.

    Die Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme) hebt damit erneut hervor, wie wichtig solche Übungsszenarien sind, um im Ernstfall optimal vorbereitet zu sein.

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