Sprache wählen

Kontrolle auf der Horstedter Bucht: 19 Verstöße bei Sportbooten

Wasserschutzpolizei Nienburg prüft Geschwindigkeit, Dokumente und Fahrtauglichkeit – inklusive Trunkenheitsfahrt

Von Redaktion

Am vergangenen Samstag, dem 26. Juli 2025, führte die Wasserschutzpolizeistation Nienburg eine umfassende Großkontrolle auf der Weser durch. Die Maßnahme fand in der Horstedter Bucht bei Achim-Bierden (Flusskilometer 345,2) zwischen 13.00 Uhr und 18.00 Uhr statt und diente der Überprüfung zahlreicher Wasserfahrzeuge.

Schwerpunkt: Sicherheit auf der Weser

Die Horstedter Bucht gilt aufgrund ihres bogenreichen Verlaufs und der damit verbundenen Engstellen als besonders sensibler Abschnitt. Daher gelten an dieser Stelle abweichende Tempolimits:

  • 18 km/h stromabwärts (talwärts)
  • 12 km/h stromaufwärts (bergwärts)
  • Neben den reduzierten Höchstgeschwindigkeiten ist das Passieren größerer Wasserfahrzeuge in diesem Streckenabschnitt zudem per Funk anzukündigen.

    Umfangreiche Kontrollen durchgeführt

    Das Ziel der Maßnahme bestand darin, Sportboote einer ganzheitlichen Kontrolle zu unterziehen. Im Mittelpunkt stand unter anderem die Überprüfung sämtlicher Individualnummern an den Booten.

    Die eingesetzten Polizeikräfte kontrollierten zudem Sportbootführerscheine, Binnen-Ausweise sowie Kleinfahrzeugkennzeichen. Diese Dokumente wurden auf ihre Echtheit im polizeilichen Auskunftssystem überprüft.

    Auch die Fahrtauglichkeit der Bootsführerinnen und Bootsführer wurde geprüft. Die Kontrolle fand an speziell bereitgestellten Anlegepunkten statt, darunter die Anlegeplätze W31 und W15 mit einer Länge von jeweils etwa 16 Metern. Dadurch konnten bis zu drei Wasserfahrzeuge gleichzeitig festmachen.

    Ergebnisse der Kontrollaktion

    • Insgesamt wurden 53 Boote kontrolliert.
    • 31 Wasserfahrzeuge wurden besonders intensiv überprüft.
    • 19 Ordnungswidrigkeiten wurden festgestellt und geahndet.
    • Ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet.
    • Zusätzlich zu den Kontrollen führte die Polizei zahlreiche aufklärende Gespräche mit Bootsführern, Führerinnen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

      Präsenz auch in sozialen Medien

      Die Aktion wurde auf dem offiziellen Facebook-Kanal der Polizei begleitet und dokumentiert.

      Eigene Anzeige

      Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

      Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

      Jetzt anfragen

      Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern: