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Lkw-Fahrer mit 2,41 Promille gestoppt

Polizei zieht in Haselünne einen litauischen Sattelzug aus dem Verkehr – Zeuginnen hatten Schlangenlinien und Fahrten über Gehweg und Grünstreifen gemeldet

Von Redaktion

In der Nacht zu Montag hat die Polizei Meppen in Haselünne einen stark alkoholisierten Lkw-Fahrer aus dem Verkehr gezogen. Nach einem Hinweis von Zeuginnen stoppten die Einsatzkräfte einen litauischen Sattelzug, der auf der B213 zwischen Lastrup und Haselünne durch ein auffälliges Fahrverhalten aufgefallen war.

Auffällige Fahrweise auf der B213

Nach bisherigen Erkenntnissen soll das Fahrzeug mehrfach Schlangenlinien gefahren sein. Zudem sei der Sattelzug zeitweise über den Grünstreifen und kurzzeitig auch auf dem Gehweg unterwegs gewesen. Darüber hinaus bewegte sich der Lkw über längere Strecken mit auffallend geringer Geschwindigkeit.

Die Meldung kam gegen 23:30 Uhr von Zeuginnen, die das Fahrverhalten beobachtet hatten. Für die Polizei war damit ein Vorgang beschrieben, der auf eine erhebliche Beeinträchtigung des Fahrers hindeutete.

Kontrolle auf Parkplatz in Haselünne

Die eingesetzten Polizeikräfte konnten den Lkw schließlich auf einem Parkplatz an der Löninger Straße in Haselünne kontrollieren. Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 42-jährigen Mann. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,41 Promille.

Polizeiliche Maßnahmen

Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen. Außerdem stellten die Beamten den Führerschein sowie den Fahrzeugschlüssel sicher. Gegen den Fahrer wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.

Einordnung des Vorfalls

Der Einsatz zeigt, wie schnell ein auffälliges Fahrverhalten im Straßenverkehr gemeldet und durch die Polizei überprüft werden kann. In diesem Fall führten die Hinweise der Zeuginnen zur Kontrolle eines Sattelzugs, der nach bisherigen Erkenntnissen unter erheblichem Alkoholeinfluss unterwegs war.

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