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Zukunft der Jugendfeuerwehr im Landkreis geplant

63 Delegierte diskutieren Großveranstaltung und Investitionen für 2026

Von Redaktion

Im Oereler Schützenhaus versammelte sich am Samstagnachmittag die Delegiertenversammlung der Kinder- und Jugendfeuerwehren des Landkreises. Der Kreisdelegierten-Tag stellte nicht nur einen bedeutenden Treffpunkt für Feuerwehrnachwuchs und deren Betreuer dar, sondern bot auch Anlass, die Leistungen und Entwicklungen für das Jahr 2026 zu diskutieren und zu feiern.

Starke Präsenz und ehrenamtliches Engagement

Kreis-Kinder- und Jugendfeuerwehrwart Oliver Austel begrüßte zahlreiche Delegierte sowie Ehrengäste – darunter Landrat Marco Prietz, Abschnittsleiter Jörg Suske, Henning Herzig, Samtgemeindebürgermeister Stephan Meyer und Stadt- sowie Gemeindebrandmeister. Mit 63 stimmberechtigten Delegierten war die Versammlung beschlussfähig, wie es die geänderte Satzung der Kreisjugendfeuerwehr vorsieht.

Die Nachwuchsarbeit bleibt eine tragende Säule: Fast 900 Jugendliche verteilen sich in 48 aktive Kinder- und Jugendfeuerwehren, davon rund 300 Kinder. Insgesamt leisteten Betreuer und Jugendwarte rund 30.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit – zusätzlich zu ihren regulären Tätigkeiten.

Höhepunkte des Jahres und Ausblick auf 2026

Zu den wichtigsten Ereignissen zählte das Kreiszeltlager in Sittensen mit 560 Teilnehmenden, das damit einen neuen Größenrekord setzte. Für 2026 kündigt sich das nächste Großevent in Zeven an. Auch die Bezirksspiele „Ohne Grenzen“ in Hepstedt waren ein Erfolg.

Die Jugendfeuerwehren verstehen sich dabei nicht nur als starke Gemeinschaft, sondern auch als Bildungseinrichtungen und bieten den Jugendlichen wichtige Fähigkeiten für das spätere Leben.

Würdigung und Dank

Das Führungstrio um Oliver Austel zog ein positives Fazit: „Wir ergänzen uns gegenseitig.“ Im Rahmen des Delegiertentags wurde die Kreisjugendpflegerin Birgit Martens mit dem Ehrenzeichen der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr ausgezeichnet – als Anerkennung für außergewöhnliches Engagement.

Kreisbrandmeister Peter Dettmer würdigte die zahlreichen Highlights und betonte die Bedeutung, die Gegenwart aktiv zu gestalten, um die Zukunft abzusichern. Auch Landrat Marco Prietz unterstrich die Wertschätzung der Städte, Gemeinden und des Landkreises; besonders erinnerte er sich an das Zeltlager, bei dem er persönlich einen Eindruck gewinnen konnte: „Es war gut, das Feeling zu sehen.“

Kontinuität in der Führung und Ausblick

Die Versammlung bestätigte einstimmig die bisherigen Amtsinhaber: Dennis Bürkner als Fahrtenlagerleiter, Rolf Rinck als Fachbereichsleiter Kinderförderung, Maximilian Wenning als Kreisjugendsprecher sowie Mario Jagels als Kassenprüfer. Für das Jahr 2026 sind zahlreiche Veranstaltungen geplant. Zudem stehen Investitionen in das Zeltlagermaterial an.

Motivation für das Bezirkszeltlager

Abschließend richtete Larissa Murck, stellvertretende Kreis-Kinder- und Jugendfeuerwehrwartin, den Blick nach vorn. Sie hofft auf eine rege Teilnahme am kommenden Bezirkszeltlager im Sommer und motivierte zum weiteren Engagement.

Die Kinder- und Jugendfeuerwehren des Landkreises setzen damit ein deutliches Zeichen für Zusammenhalt, Engagement und Zukunftssicherung. Die nächste Zeit verspricht viele neue Möglichkeiten und spannende Herausforderungen.

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