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Buchholz bestellt erste Klimaanpassungsmanagerin

Sharon Myers entwickelt bis 2027 Strategien gegen Hitze und Starkregen mit Fokus auf Natur und Gemeinschaft

Buchholz bestellt erste Klimaanpassungsmanagerin
Bild zum Beitrag© Redaktion Buchholz in der Nordheide

Die Stadtverwaltung Buchholz setzt ein deutliches Zeichen in Sachen Klimavorsorge: Mit Sharon Myers tritt erstmals eine Klimaanpassungsmanagerin ihren Dienst in der Nordheidestadt an. Ihr Auftrag ist klar umrissen: Bis Mai 2027 soll sie ein umfassendes Klimaanpassungskonzept für Buchholz erarbeiten, das konkrete Maßnahmen gegen die lokalen Folgen des Klimawandels wie Hitze, Starkregen und UV-Strahlung vorsieht.

Klimaanpassung: Neue Wege neben dem Klimaschutz

Während der klassische Klimaschutz vor allem auf die Reduktion von Treibhausgasen abzielt, verfolgt die Klimaanpassung einen anderen Ansatz. Ziel ist es, die bereits spürbaren oder künftig erwarteten Auswirkungen des Klimawandels auf lokaler Ebene zu minimieren. „Vielen ist der Unterschied nicht bewusst“, erklärt Sharon Myers.

Gemeinschaftsprojekt mit Beteiligung verschiedener Akteure

Im Rahmen ihres Auftrags arbeitet Myers eng mit einem externen Dienstleister zusammen. Zunächst werden die relevanten Daten und Karten zusammengeführt und analysiert. Im Fokus steht dabei besonders, soziale Gruppen zu identifizieren, die von den Folgen des Klimawandels besonders betroffen sind.

Ein integraler Bestandteil des Konzepts ist die klare Festlegung, welche lokalen Akteure eingebunden werden und welche Rollen diese übernehmen. Öffentlichkeitsarbeit spielt dabei eine zentrale Rolle: Sharon Myers plant unterschiedliche Veranstaltungen, um das komplexe Thema für die Bürgerinnen und Bürger zugänglich zu machen.

Ein Maßnahmenplan für mehr Resilienz

Das Ergebnis der mehrjährigen Arbeit wird ein detaillierter Maßnahmenkatalog sein – vergleichbar mit dem bereits bestehenden Klimaaktionsplan. Dieser enthält sowohl Schutzmaßnahmen als auch einen konkreten Zeitplan für deren Umsetzung.

Myers erläutert: „Etwa 30 Prozent des Konzepts sind naturbasierte Maßnahmen.“ Dazu gehören unter anderem die Begrünung von Dachflächen oder das Anlegen von Grünflächen auf bislang versiegeltem Boden. Solche naturinspirierten Lösungen helfen, städtische Hitzeinseln zu reduzieren und fördern gleichzeitig die Biodiversität.

Lokale Expertise und persönliches Engagement

Für die Identifikation sogenannter Hotspots – also besonders betroffener Stadtbereiche – kommt Sharon Myers ihre gute Kenntnis der neuen Umgebung zugute. Seit rund einem Monat lebt sie in Buchholz und erkundet ihre neue Heimat gern zu Fuß, beim Schwimmen oder Kochen. Dieses lokale Wissen hilft ihr dabei, Maßnahmen präzise zu planen und Zielgruppen effektiv anzusprechen.

Hintergrund: Warum ist Klimaanpassung gerade jetzt wichtig?

Wie die Stadt Buchholz betont, wird Klimaanpassung immer wichtiger. Denn nicht alle Auswirkungen des Klimawandels lassen sich allein durch Emissionseinsparungen verhindern. Lokale Strategien und gezielte Maßnahmen sind entscheidend, um die Bevölkerung bestmöglich zu schützen.

Städte wie Buchholz setzen daher zunehmend auf innovative Konzepte, um den Herausforderungen der kommenden Jahre zu begegnen.

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Ein Porträtfoto von Sharon Myers, der Klimaanpassungsmanagerin der Stadt Buchholz, finden Sie im Anhang der Pressemeldung.

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