Buchholz plant fußgängerfreundliche Innenstadt
Abschlussworkshop zeigt Maßnahmen für Barrierefreiheit, sichere Querungen und mehr Aufenthaltsqualität

Der Abschlussworkshop zum Fußverkehrs-Check im Buchholzer Rathaus hat zentrale Potenziale aufgezeigt, um das Zufußgehen in der Innenstadt attraktiver und sicherer zu machen. Das Projekt ist Teil einer landesweiten Förderaktion, an der sich in diesem Jahr insgesamt zehn niedersächsische Kommunen beteiligten. Ziel ist es, durch gezielte Maßnahmen die Rahmenbedingungen für den Fußverkehr spürbar zu verbessern und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu stärken.
Bürgerbeteiligung als Schlüssel zum Erfolg
Unter fachlicher Begleitung von Niklas Engelhardt vom Hamburger Büro Planersocietät Frehn Steinberg Partner GmbH wurde die Buchholzer Innenstadt sorgfältig analysiert. Im Verlauf des Projekts kamen zahlreiche Anregungen aus der Bevölkerung zusammen, die bei einem Auftaktworkshop und zwei Begehungen gesammelt sowie abschließend im aktuellen Workshop und in einem Maßnahmenkatalog zusammengefasst wurden.
Die intensive Bürgerbeteiligung bildet die Grundlage für den weiteren Prozess. Die Empfehlungen reichen von infrastrukturellen Anpassungen bis hin zu Maßnahmen, die das Miteinander der verschiedenen Verkehrsgruppen fördern.
Kernmaßnahmen für eine fußgängerfreundliche Innenstadt
Im Zentrum des Fußverkehrs-Checks standen vier Handlungsfelder:
Bedeutung und Ausblick
Janika Ducks von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) betonte während des Workshops die zentrale Rolle des Zufußgehens: „Fußverkehr ist ein einfaches, schnelles Transportmittel, das oft nicht als solches wahrgenommen wird. Dabei werden etwa ein Viertel aller Wege zu Fuß zurückgelegt.“ Die angestoßenen Maßnahmen und deren breite Unterstützung bei den Teilnehmenden unterstreichen das Engagement der Stadt Buchholz, den Wandel hin zu nachhaltiger Mobilität aktiv zu gestalten.
Der Abschlussbericht zum Fußverkehrs-Check, in den nun auch die Resonanz aus dem Workshop einfließt, wird für das erste Quartal 2026 erwartet. Erst danach folgt die Prüfung durch die jeweilige Fachabteilung und die Klärung der Finanzierung, wie Maximilian David Müller, Radverkehrsbeauftragter der Stadt Buchholz, betont.
Kontakt für Rückfragen
Die Ergebnisse des Fußverkehrs-Checks und die weiteren Schritte werden zeigen, wie Buchholz künftig als lebenswerter öffentlicher Raum für alle gestaltet werden kann.
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