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Geheimnisvolle Hügel am Wilhelm-Raabe-Weg werden sichtbar

Pflegemaßnahmen ab 2025 schaffen Landschaftspark und bewahren archäologisches Erbe in Steinbeck

Geheimnisvolle Hügel am Wilhelm-Raabe-Weg werden sichtbar
Geheimnisvolle Hügel am Wilhelm-Raabe-Weg werden sichtbar
Bild zum Beitrag© Redaktion Buchholz in der NordheideBild 1 von 2

Die vorgeschichtliche Hügelgruppe am Wilhelm-Raabe-Weg im Ortsteil Steinbeck steht im Fokus umfangreicher Pflegemaßnahmen. Das Areal stellt den letzten Rest eines Gräberfeldes dar, das bereits 1939 beim Umbruch von Heideflächen zu Ackerland fast gänzlich zerstört wurde. Heute ist das Bodendenkmal ein geschütztes Relikt aus der Steinzeit sowie der älteren Bronze- und Eisenzeit.

Hintergrund: Ein Bodendenkmal mit Bestandsschutz

Der Wilhelm-Raabe-Weg birgt Einzelurnen und Grabbeigaben, deren Erhalt zunehmend durch das Wurzelwachstum umgebender Bäume gefährdet ist. Der Bestandsschutz verpflichtet zur Konservierung dieses Zeugnisses der Kulturlandschaft.

Brandt vom zuständigen Amt betont, dass die Verantwortlichen im Vorfeld eng zusammengearbeitet haben, um sowohl den Anforderungen des Naturschutzes als auch des Denkmalschutzes gerecht zu werden.

Geplante Maßnahmen für den Erhalt

Im Spätherbst 2025 werden im Bereich des Bodendenkmals gezielte Pflegemaßnahmen umgesetzt. Dazu zählen:

  • Behutsames Entfernen des gesamten Unterwuchses
  • Fällung nichtheimischer amerikanischer Rottannen
  • Erhalt einzelner großer, heimischer Stieleichen und Kiefern als strukturgebende Elemente
  • Weiteres Wachstum der bodendeckenden Heidelbeeren
  • Mit diesen Schritten sollen die Grabhügel in ihrer Form wieder besser sichtbar werden und zugleich ein nachhaltiger, hainartiger Landschaftspark für die Öffentlichkeit entstehen.

    Zusammenarbeit als Schlüsselfaktor

    Die Realisierung dieses Pflegekonzepts ist insbesondere der Kooperation zwischen der Verwaltung, dem Archäologischen Museum Hamburg, der Forstbetriebsgemeinschaft Jesteburg sowie zwei ehrenamtlich engagierten Personen zu verdanken. Die Landschaftsplanerin der Abteilung Stadt- und Grünplanung der Stadt Buchholz hebt die engagierte Zusammenarbeit ausdrücklich hervor.

    Ausblick für den Ortsteil Steinbeck

    Langfristig soll die Fläche als wertvoller Landschaftspark erhalten bleiben und zur weiteren Aufwertung des Ortsteils Steinbeck beitragen. Das Bodendenkmal bleibt damit nicht nur als Erinnerungsort erhalten, sondern wird erlebbarer Teil der lokalen Kulturlandschaft.

    Weitere Informationen zu den Pflegemaßnahmen und den Entwicklungen rund um das Bodendenkmal werden zu gegebener Zeit veröffentlicht.

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