Hameln macht Evakuierten den Sonntag leichter
Kostenlose Angebote in Museum, Südbad, Vereinsheim und Begegnungsorten sollen Betroffenen während der Evakuierung Abwechslung und Unterstützung bieten.
In Hameln stehen am Evakuierungstag mehrere kostenfreie Angebote bereit, damit Betroffene den Sonntag nicht nur mit Warten verbringen müssen. Die Stadt hat gemeinsam mit verschiedenen Einrichtungen ein Programm zusammengestellt, das Abwechslung, Bewegung und auch ein Stück Normalität in die ungewohnte Situation bringen soll.
Kostenfreie Angebote im Stadtgebiet
Die Angebote verteilen sich auf unterschiedliche Orte im Stadtgebiet und richten sich an die Evakuierten, die ihre Wohnungen im betroffenen Bereich verlassen mussten. Im Mittelpunkt steht dabei, den Tag trotz der Einschränkungen möglichst gut zu überbrücken.
Museum und Stadtgeschichte
Das Museum lädt ab 11 Uhr zum kostenfreien Besuch ein. Dort können Interessierte in die Stadtgeschichte eintauchen und zugleich die aktuelle Sonderausstellung zu Uli Stein entdecken. Das Angebot richtet sich damit sowohl an Neugierige als auch an Einzelbesucherinnen und -besucher, die den Evakuierungssonntag sinnvoll nutzen möchten.
Treffpunkt für Familien und Modellbahnfreunde
Auch die Eisenbahnfreunde öffnen ihr Vereinsheim am HefeHof 26 bereits früh. Zwischen surrenden Modellzügen, einer Kinderspieleisenbahn sowie Mal- und Bastelmaterial entsteht dort eine gemütliche Atmosphäre. Besonders für Familien soll der Ort ein kostenfreies Ausflugsziel sein, an dem die Zeit schneller vergeht. Zudem wird eine kleine Überraschung in Aussicht gestellt.
Abkühlung im Südbad
Sollten die Temperaturen am Sonntag in Richtung 30 Grad steigen, bietet das Südbad eine weitere Möglichkeit, den Tag zu verbringen. Das Bad in der Fluthamelstraße stellt für den gesamten Tag freien Eintritt zur Verfügung und schafft damit eine Gelegenheit, die Wartezeit sportlich oder entspannt zu überbrücken.
Räume für Begegnung und Verpflegung
Zusätzlich laden die beiden türkisch-islamischen Gemeinden in der Hunoldstraße am Thiewall bereits ab 6 Uhr alle Betroffenen ein. Dort gibt es nicht nur Verpflegung, sondern auch Raum für Gespräche, Begegnungen und ein wenig Normalität an einem ungewöhnlichen Tag.
Das Angebot soll den Evakuierten helfen, den Sonntag unter den besonderen Umständen besser zu gestalten. Die Stadt verweist damit auf verschiedene Möglichkeiten, die Zeit nicht nur abzuwarten, sondern sinnvoll und in Gemeinschaft zu verbringen.
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