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Kostenloser Fachkurs zu Täublingen auf dem Hamelner Waldfriedhof

9 bis 17 Uhr: Erkennen, Unterscheiden und Lebensräume der Pilzgattung – für Fortgeschrittene, ohne Speise- oder Giftpilzberatung

Auf dem Hamelner Waldfriedhof am Wehl wird am Samstag, 29. August, ein Fachkurs zur Pilzgattung der Täublinge angeboten. Die Veranstaltung dauert von 9 bis 17 Uhr und führt über den Friedhof sowie in den angrenzenden Stadtwald.

Nach Angaben der Veranstalter sind Friedhöfe nicht nur Orte des Gedenkens, sondern zugleich wertvolle Lebensräume für zahlreiche Tier-, Pflanzen- und Pilzarten. Alte Bäume, unterschiedliche Gehölze, Wiesenflächen und vergleichsweise wenig gestörte Bereiche schaffen demnach vielfältige ökologische Nischen.

Täublinge stehen im Mittelpunkt

Geleitet wird der Fachkurs von Carina Süß und Markus Pischel. Im Mittelpunkt stehen die sogenannten Täublinge, eine besonders artenreiche Pilzgattung mit Vertretern in zahlreichen Farben und Formen. Selbst für erfahrene Pilzfreunde sind sie laut Mitteilung nicht immer leicht auseinanderzuhalten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, typische Merkmale der Täublinge zu erkennen und verschiedene Arten voneinander zu unterscheiden. Außerdem geht es um ihre Lebensräume und ihre Bedeutung für das Ökosystem. Der Friedhof wird dabei als Lernort beschrieben, an dem sich das Zusammenspiel von Bäumen, Pilzen und weiteren Bestandteilen eines Lebensraums unmittelbar beobachten lasse.

Kurs für Fortgeschrittene

Der Fachkurs richtet sich an Fortgeschrittene. Erforderlich sind Vorkenntnisse sowie grundlegende Erfahrungen im Umgang mit Bestimmungsliteratur. Im Mittelpunkt stehen Artenkenntnis und Bestimmung. Um eine klassische Speise- oder Giftpilzberatung handelt es sich ausdrücklich nicht.

Anmeldung und Hinweise

Die Teilnahme am Fachkurs ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail an [email protected] ist jedoch erforderlich.

Empfohlen werden festes Schuhwerk, wettergerechte Kleidung, ausreichend Getränke und eigene Verpflegung für die Mittagspause. Wer über entsprechende Ausrüstung verfügt, kann zudem Lupe, Pilzkorb, Behälter sowie Pilz- oder Taschenmesser mitbringen.

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