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50 Jahre Lingener Ferienpass

Ausstellung in der Sparkasse Emsland würdigt vielfältige Freizeitangebote für Kinder seit 1975

50 Jahre Lingener Ferienpass
Bild zum Beitrag© Redaktion Lingen (Ems)Bild 1 von 5

Der Lingener Ferienpass ist seit fünf Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Sommerferien zahlreicher Kinder und Jugendlicher in Lingen. Im Jubiläumsjahr würdigt eine besondere Ausstellung in der Sparkasse Emsland die Erfolgsgeschichte und Bedeutung dieses traditionsreichen Ferienangebots.

Rückblick auf 50 Jahre Engagement

Was im Jahr 1975 begann, hat sich zu einer Institution entwickelt, die jedes Jahr ein abwechslungsreiches Programm für junge Menschen bietet. Ein großer Teil der Angebote wird von lokalen Vereinen und Verbänden ehrenamtlich organisiert. Über fünf Jahrzehnte hinweg haben sie dazu beigetragen, dass der Ferienpass kontinuierlich wachsen und sich an die Bedürfnisse der Jugendlichen anpassen konnte.

Während der Feierstunde zur Ausstellungseröffnung betonte Oberbürgermeister Dieter Krone die Bedeutung des Engagements: „Unser Ziel ist es, immer wieder Lächeln auf die Gesichter zu zaubern. Mein Dank gilt allen, die das mit ihrem großen Engagement über viele Jahrzehnte hinweg möglich gemacht haben.“ Er hob hervor, dass das anhaltende Bestehen des Ferienpasses auf das Engagement der ehrenamtlichen Vereine und Institutionen zurückzuführen ist.

Vielfalt und Wandel der Angebote

Die Ausstellung „50 Jahre Ferienpass“ gibt Einblicke in die Entwicklung des Programms anhand historischer Fotos und Programmhefte. Früher wie heute genießen Kinder eine breite Auswahl an Aktivitäten – von Bogenschießen bis Segelfliegen, von Rudern bis zu Kochkursen, organisiert von engagierten Anbieterinnen und Anbietern.

Besondere Highlights waren stets die von zahlreichen Kindern erwarteten Tagesfahrten, die sie zu Freizeitparks oder sogar an die Nordsee führten. Während in den 1980er- und 1990er-Jahren rund 3.000 Kinder jährlich teilnahmen, sind es aktuell über 850 angemeldete Kinder. Die Zahl der beteiligten Anbieter variiert zwischen 50 und 80, was das umfangreiche und vielschichtige Programm ermöglicht.

Digitalisierung und neue Formate

Mit fortschreitender Digitalisierung haben sich nicht nur die Inhalte, sondern auch die Organisation des Ferienpasses verändert. Während Anmeldungen früher in langen Schlangen vor dem Verkehrsbüro persönlich vorgenommen wurden, erfolgt die Registrierung seit 2012 bequem online. Kinder und Jugendliche können Wunschlisten einreichen, und ein Losverfahren entscheidet, wer an welchen Veranstaltungen teilnehmen kann.

Seit 2017 erweitert ein Herbstferienpass das Angebot für bis zu 250 Kinder jährlich. Ein weiteres neues Format ist die Kinderstadt „Lil Lingen“, die im Jahr 2021 ins Leben gerufen wurde. Hier gestalten Kinder ihre eigene kleine Stadt mit Bürgermeister, Arbeitsplätzen und einer eigenen Währung – ein Mitmachprojekt, das Kreativität und Gemeinschaftssinn fördert.

Feierstunde und besondere Würdigungen

Zur Ausstellungseröffnung ehrte das Team des Ferienpasses einige Kinder, die ihre persönlichen Geschichten und Erinnerungen zum Jubiläumsjahr 2025 beigetragen haben. Diese Beiträge zeigen, welche Wirkung der Ferienpass auf die junge Generation hat und wie sehr er zum festen Bestandteil des Aufwachsens in Lingen geworden ist.

Ausstellung noch bis 26. Oktober geöffnet

Die Ausstellung „50 Jahre Ferienpass“ ist im Foyer der Sparkasse Emsland in der Lingener Innenstadt zu besichtigen. Besucherinnen und Besucher haben bis zum 26. Oktober Gelegenheit, in Erinnerungen zu schwelgen und die Vielfalt der vergangenen und aktuellen Programme zu entdecken.

Thomas Bojer, Regionalmarktleiter der Sparkasse Emsland, betonte das Engagement der Sparkasse als Gastgeberin: „Wir freuen uns, diese Ausstellung zeigen zu können und wollen uns auch weiterhin engagieren, damit der Ferienpass ein starkes Angebot für die Kinder in unserer Stadt bleibt.“

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