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Karl-Heinz Vehring feiert 90. Geburtstag

Ehrenbürger wird für sein Lebenswerk und prägenden Einfluss auf Lingen gewürdigt

Karl-Heinz Vehring feiert 90. Geburtstag
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbHBild 1 von 7

Mit einem festlichen Empfang im Ratssitzungssaal der Stadt Lingen (Ems) wurde der Ehrenbürger Karl-Heinz Vehring anlässlich seines 90. Geburtstags in besonderer Weise gewürdigt. Im Zentrum der Veranstaltung standen persönliche Wertschätzung und die Anerkennung einer herausragenden Lebensleistung, die Lingen über viele Jahrzehnte geprägt hat.

Feierliche Ehrung für einen prägenden Gestalter

Rund 50 geladene Gäste, darunter Familie, langjährige Wegbegleiter sowie Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft, nahmen an dem Empfang teil. Sie gratulierten dem Jubilar und anerkannten sein außergewöhnliches Engagement für die Stadt.

Oberbürgermeister Dieter Krone eröffnete die Veranstaltung im Namen der Stadt. In seiner Ansprache hob er Karl-Heinz Vehrings enge Verbundenheit mit der Entwicklung Lingens hervor. Vehring habe als Oberstadtdirektor die Geschichte Lingens maßgeblich mitgeformt, Entscheidungen für die Zukunft angestoßen und stets mit strategischem Weitblick agiert.

Insbesondere die Gebietsreform der 1970er-Jahre wurde als Meilenstein betont, der ohne Vehrings diplomatisches Geschick und Einsatz kaum gelungen wäre. Auch die Anerkennung als große selbstständige Stadt im Jahr 1977, die zahlreiche Entwicklungsperspektiven eröffnete, war eng mit seinem Wirken verknüpft.

Oberbürgermeister Krone erinnerte an die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande im Jahr 2009 sowie die Ernennung Vehrings zum Ehrenbürger im Jahr 2000. Krone betonte: „Du hast nie den schnellen Applaus gesucht – aber Du hast bleibende Anerkennung mehr als verdient.“

Lebensweg und nachhaltige Verdienste

Karl-Heinz Vehring, geboren 1935 in Klosterholte bei Haselünne, war seit 1965 für die Stadt Lingen tätig und wurde später zum Stadtdirektor gewählt. Über 34 Jahre hinweg, bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2000, prägte er diese Funktion mit Integrität und Gestaltungswillen.

  • Initiator des Industrieparks Lingen-Süd
  • Umsetzung zahlreicher Wohnbauprojekte
  • Förderung sozialer und Bildungseinrichtungen
  • Engagement im Straßenbau und für die städtische Infrastruktur
  • Auch nach seiner aktiven Zeit engagierte sich Vehring ehrenamtlich, etwa beim Deutschen Roten Kreuz, dem Wasserverband Lingener Land oder im Emslandmuseum. Als Zeichen besonderer Verbundenheit überreichte die Stadt ihm drei vergoldete Bronzeminiaturen bedeutender Lingener Wahrzeichen: Kivelingshaus, Pulverturm und Historisches Rathaus.

    Stimmen von Weggefährten

    Neben Oberbürgermeister Krone würdigte Ehrenlandrat Hermann Bröring Vehrings Rolle und beschrieb ihn als einen seiner bedeutenden politischen Lehrmeister. Bröring betonte, Vehring habe schwierige Entscheidungen stets im Interesse der Stadt vorangetrieben.

    Ehrenbürgerin Ursula Ramelow erinnerte sich an die jahrzehntelange politische Zusammenarbeit, bei der insbesondere Vehrings Ausdauer und das unermüdliche Engagement für das Gemeinwohl hervorstachen. Ihr Fazit: Die Gestaltung Lingens zu einer lebens- und liebenswerten Stadt war gemeinsames Ziel und Ergebnis ihres Wirkens mit Vehring.

    Familie im Mittelpunkt

    Auch die Familie kam zu Wort: Vehrings Tochter Irene dankte ihrem Vater für seine Fürsorge, Herzlichkeit und Liebe. Sie betonte, dass sein Interesse am politischen und gesellschaftlichen Leben ihn jung halte und die Familie sehr stolz auf ihn sei.

    Ein Dank zum Abschluss

    Zum Ende des offiziellen Teils bedankte sich Karl-Heinz Vehring persönlich für die vielen wertschätzenden Worte, Geschenke und den feierlichen Rahmen. In seiner Ansprache ließ er seinen Lebensweg und die prägenden Stationen Revue passieren – von der Kindheit als zweitjüngstes von neun Geschwistern bis hin zu seinen prägenden Jahren als Oberstadtdirektor.

    Vehring dankte Familie, politischen Weggefährten und der Stadt für die gemeinsame Zeit und schloss mit dem Hinweis, dass besonders die Erlaubnis seiner Eltern, das Abitur abzulegen, seinen Lebensweg entscheidend beeinflusste. Der Empfang endete mit stehenden Ovationen der Gäste – ein Zeichen tief empfundener Wertschätzung.

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