Lingen baut neue Skateranlage mit Jugendbeteiligung
900 Quadratmeter Platz für Skateboards und BMX – Fertigstellung Ende 2025 dank Landesförderung

Die Stadt Lingen (Ems) hat mit einem feierlichen Spatenstich offiziell den Baubeginn für eine neue Skateranlage zwischen der Rheiner Straße und der Kurt-Schumacher-Brücke markiert. Das ambitionierte Projekt stellt nicht nur ein bedeutendes Vorhaben für die Freizeitgestaltung dar, sondern gilt auch als gelungenes Beispiel für eine jugendgerechte, partizipative Stadtentwicklung.
Beteiligung als Leitmotiv
Oberbürgermeister Dieter Krone betonte beim Spatenstich die besondere Rolle der jungen Menschen: „Wir setzen damit Akzente in der Freizeitgestaltung und ein starkes Zeichen für Beteiligung, Vielfalt und jugendgerechte Stadtentwicklung“, so Krone. „Diese Anlage ist ein Projekt von jungen Menschen. Kinder und Jugendliche haben ihre Ideen eingebracht und damit entscheidend mitgestaltet, wie die neue Anlage aussehen wird.“
Bereits die Planungsphase wurde maßgeblich von Kindern und Jugendlichen geprägt, die ihre Vorstellungen aktiv einbringen konnten. Diese Herangehensweise unterstreicht die Offenheit der Stadtverwaltung gegenüber Ideen aus der Bevölkerung und die Bereitschaft, innovative Projekte gemeinschaftlich umzusetzen.
Technische Details und Lage
Die künftige Skateranlage wird sich auf einer weitläufigen Fläche von knapp 8.000 Quadratmetern erstrecken und ist in unmittelbarer Bahnhofsnähe gelegen. Dadurch wird eine gute Erreichbarkeit gewährleistet und die Attraktivität für Skater und Besucher aus der ganzen Region erhöht.
Finanzierung und Fördermittel
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf ungefähr 500.000 Euro. Davon werden 300.000 Euro aus dem Landesförderprogramm „Zukunftsräume Niedersachsen“ bereitgestellt. Diese Förderung betont die Bedeutung des Projekts überregional und stärkt die Unterstützung für jugendgerechte Angebote in Kommunen.
Zielsetzung und Zeitplan
Bis Ende November 2025 soll die moderne Skateranlage fertiggestellt sein. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und der Szene – darunter viele Mitglieder des Vereins Lingener Skateboard – zeigten bereits beim Spatenstich großes Interesse und Vorfreude auf die neue Begegnungsstätte für die aktive, kreative Community.
Die neue Skateranlage wird nicht nur ein sportlicher Treffpunkt, sondern könnte sich auch zu einem Vorbild für weitere Beteiligungsprojekte in Lingen und darüber hinaus entwickeln. Die Mischung aus zentraler Lage, moderner Gestaltung und echter Mitbestimmung zeigt, wie jugendgerechte Stadtentwicklung aussehen kann.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.