Lingen gedenkt der Reichspogromnacht

Am 9. November gedenkt Lingen mit ökumenischem Gottesdienst und Kranzniederlegung der Reichspogromnacht und ruft zu Toleranz und Erinnerung auf.

Von Redaktion Lingen (Ems)1 Min. Lesezeit

Am 9. November jährt sich die Reichspogromnacht, der Jahrestag der Synagogenzerstörung, zum 87. Mal. Auch in diesem Jahr lädt die Stadt Lingen gemeinsam mit dem Forum Juden-Christen Altkreis e.V. zu besonderen Gedenkveranstaltungen ein, um an die Geschehnisse zu erinnern und ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen.

Ökumenischer Gottesdienst in der Trinitatiskirche

Die Gedenkveranstaltungen beginnen am Sonntag, den 9. November, um 15:00 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst. Dieser findet in der evangelisch-lutherischen Trinitatiskirche in der Birkenallee 13a statt. Hier kommen Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen zusammen, um gemeinsam der Opfer der Reichspogromnacht zu gedenken.

Gedenkfeier und Kranzniederlegung am Lern- und Gedenkort

Im Anschluss an den Gottesdienst, um 16:30 Uhr, wird am Lern- und Gedenkort Jüdische Schule (Jakob-Wolff-Straße 1) eine Gedenkfeier abgehalten. Im Rahmen der Veranstaltung wird eine Kranzniederlegung stattfinden, die an die in der Reichspogromnacht zerstörte Synagoge und die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung erinnert.

Deutschland und Österreich jüdische Synagogen, Geschäfte und Wohnungen zerstört, viele Menschen kamen ums Leben oder wurden verhaftet."/>

Wichtigkeit des Erinnerns

Die wiederkehrenden Veranstaltungen betonen die Bedeutung des Gedenkens. Ziel ist es, die Erinnerung an die Opfer wach zu halten und die gesellschaftliche Verantwortung für Toleranz und Respekt im Alltag zu unterstreichen.

Organisation und Einladung

Die Stadt Lingen und das Forum Juden-Christen Altkreis e.V. laden die gesamte Bevölkerung ein, an den Gedenkveranstaltungen teilzunehmen. Die Organisation zielt auf einen würdigen und respektvollen Rahmen. Details und Informationen rund um die Veranstaltungen sind bei den Veranstaltern erhältlich.

Die Veranstaltungen bieten Raum zur Besinnung und zur aktiven Auseinandersetzung mit der Geschichte. Sie richten sich an alle, die ein Zeichen gegen das Vergessen setzen und sich für ein friedliches Miteinander engagieren möchten.

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