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Lingen warnt: Bitte keine Wasservögel füttern

Übermäßige Fütterung schadet Tieren, Gewässern und der Umwelt – Stadt bittet um Rücksicht

Die Stadt Lingen ruft dazu auf, das Füttern von Enten, Schwänen und anderen Wasservögeln zu unterlassen. Obwohl das Füttern für viele als unschuldiger Zeitvertreib gilt, vor allem unter Familien, weist die Stadtverwaltung deutlich auf die negativen Folgen dieser Praxis hin – für die Tiere, die Gewässer und letztlich auch für den Menschen.

Negative Folgen durch das Füttern von Wasservögeln

Was auf den ersten Blick als tierfreundliche Geste erscheint, hat weitreichende ökologische und gesundheitliche Konsequenzen:

  • Überpopulation & Krankheitsgefahr: Die zusätzliche Nahrungszufuhr führt dazu, dass sich die Wasservögel unnatürlich stark vermehren. Das Zusammenleben auf engem Raum erhöht das Risiko für Krankheiten und Stress unter den Tieren.
  • Schäden am Gewässer: Brot und andere für Tiere ungeeignete Speisereste belasten die Gewässer, fördern das Algenwachstum und verursachen Sauerstoffmangel, was das Ökosystem aus dem Gleichgewicht bringt.
  • Gesundheitsrisiken: Futterreste sinken zu Boden und zersetzen sich dort. Dabei werden begünstigt, was für die Tiere lebensgefährlich ist.
  • Falsches Verhalten: Durch regelmäßige Fütterung verlieren die Tiere ihre natürliche Scheu und verlernen, selbstständig Futter zu suchen.
  • Ungeziefer: Schädlinge wie Ratten werden durch die Futterreste zusätzlich angelockt und können so zu einem weiteren Problem für die Umgebung werden.
  • Appell der Stadt Lingen

    Die Verwaltung betont: Wer auf das Füttern der Wasservögel verzichtet, leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Tierwelt, zur Sauberkeit der Gewässer und zum Erhalt des natürlichen Gleichgewichts im Stadtgebiet. Die Rücksichtnahme kommt nicht nur der Umwelt zugute, sondern auch der Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger.

    Mit ihrem Appell setzt die Stadt Lingen ein Zeichen für verantwortungsbewusstes Verhalten im Umgang mit der Natur – und lädt alle Einwohnerinnen und Einwohner dazu ein, mit kleinen Gesten einen großen Beitrag zu leisten.

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