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Neues Büro stärkt deutsch-niederländische Zusammenarbeit

Rijnland Instituut am Campus Lingen fördert Innovation und grenzüberschreitende Projekte

Neues Büro stärkt deutsch-niederländische Zusammenarbeit
Bild zum Beitrag© Redaktion Lingen (Ems)Bild 1 von 3

Mit der Eröffnung eines neuen Büros des Rijnland Instituuts am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück setzt die Region ein deutliches Zeichen für die Intensivierung der deutsch-niederländischen Zusammenarbeit. Der neue Standort soll nicht nur die grenzüberschreitende Kooperation stärken, sondern auch nachhaltige Impulse für Innovation, Bildung und wirtschaftliche Entwicklung geben.

Engere Zusammenarbeit zwischen Lingen und Emmen

Die Eröffnung knüpft an eine im Juli unterzeichnete Absichtserklärung an, mit der die Stadt Lingen (Ems) und die Gemeinde Emmen ihr Engagement für zentrale Zukunftsthemen bekräftigten. Oberbürgermeister Dieter Krone betonte: „Mit dem neuen Büro wird unsere grenzüberschreitende Zusammenarbeit sichtbar in Lingen verankert. Gemeinsam mit Emmen gestalten wir die Region aktiv weiter.“

Krone hob hervor, dass durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit eine leistungsfähige, vernetzte und innovative Region entstehe, in der Grenzen verbinden statt trennen. Das Rijnland Instituut übernimmt dabei die Rolle eines Bindeglieds zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung.

Langjährige Partnerschaften werden weiter ausgebaut

Auch aus Sicht der Hochschule Osnabrück wird die enge Kooperation weiter gestärkt. Prof. Dr. Wolfgang Arens-Fischer, Leiter des Instituts für Duale Studiengänge, sieht einen großen Mehrwert für beide Seiten: „Die Außenstelle stärkt die langjährige Kooperation zwischen der Hochschule Osnabrück und dem Rijnland Instituut. Wir freuen uns, dass wir unsere bewährte Partnerschaft nun noch intensiver ausgestalten können.“

Die Dekanin der Fakultät Management, Kultur und Technik, Prof. Dr. Liane Haak, hob hervor, dass die Präsenz vor Ort einen logischen und wichtigen Schritt darstellt. Sie sieht Vorteile für Studierende, die einen leichteren Zugang zu internationalen Kompetenzen erhalten, sowie für Unternehmen, die von kurzen Wegen und einem wachsenden Netzwerk profitieren.

Raymond Wanders, Beigeordneter aus Emmen, unterstrich den Meilenstein in der deutsch-niederländischen Zusammenarbeit: „Für Emmen und Lingen ist dies ein besonderer Meilenstein, der zeigt, wie selbstverständlich und zukunftsgerichtet wir zusammenarbeiten.“

Projekte für die Region: Innovation und Mobilität im Fokus

Bereits jetzt werden zahlreiche grenzüberschreitende Projekte gemeinsam umgesetzt. Dazu zählt etwa KI-BiCoNet, mit dem Unternehmen beim ressourcenschonenden Arbeiten unterstützt werden. Die weiterentwickelten binationalen Curricula des MOVE-Certificate fördern die berufliche Mobilität und die Anerkennung von Qualifikationen im Grenzgebiet. Mit dem geplanten Projekt ReShoB rückt künftig außerdem das Thema Reshoring stärker in den Fokus, um regionale Wertschöpfungsketten resilienter zu machen.

Solche Initiativen unterstreichen, wie das Rijnland Instituut regionale Entwicklung und Innovation aktiv mitgestaltet.

Grenzüberschreitende Sichtbarkeit und neue Perspektiven

Nikolaus Jansen, Landesbeauftragter für regionale Landesentwicklung Weser-Ems und Vorsitzender des Expertenausschusses des Rijnland Instituuts, sieht die neue Präsenz als konsequenten Schritt für die Region: „Wir denken immer 360 Grad und sagen: Grenzen sind keine Barrieren, sondern Brücken.“ Die Eröffnung in Lingen steht sinnbildlich für diesen Ansatz und fördert die Sichtbarkeit des gemeinsamen Engagements auf beiden Seiten der Grenze.

Ein Gewinn für die gesamte Grenzregion

Oberbürgermeister Krone dankte allen beteiligten Partnern aus Lingen, Emmen und dem Umfeld des Rijnland Instituuts. Der neue Standort ist ein Gewinn für die ganze Region und trägt dazu bei, die gemeinsamen Potenziale langfristig zu stärken und neue Perspektiven für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu eröffnen.

Repräsentanten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit

  • Cigdem Zantingh, Programmmanagerin Rijnland Instituut in Emmen
  • Prof. Dr. Wolfgang Arens-Fischer, Studiendekan und Leiter des Instituts für Duale Studiengänge
  • Prof. Dr. Liane Haak, Dekanin Fakultät Management, Kultur, Technik Hochschule Osnabrück
  • Nikolaus Jansen, Vorsitzender der Expertengruppe Rijnland Instituut
  • Raymond Wanders, Emmener Stadtrat
  • Dieter Krone, Oberbürgermeister Lingen
  • Mit dem neuen Büro am Campus Lingen wird die grenzüberschreitende Kooperation in der Region konkret sichtbar und bietet viele Chancen für Wachstum, Innovation und nachhaltige Entwicklung entlang der deutsch-niederländischen Grenze.

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