Reha-App „Comeback“: Sportler auf dem Weg zurück
Physiotherapeut aus Lingen entwickelt digitale Unterstützung für schnellere Genesung – bald im App-Store

Die innovative Reha-App „Comeback“ bietet verletzten Sportlerinnen und Sportlern künftig digitale Unterstützung auf dem Weg zurück in ihre sportliche Aktivität. Durch eine Kombination aus individuellen Übungsplänen, Video-Anleitungen und digitaler Begleitung sollen Wartezeiten und Unsicherheiten nach Sportverletzungen effektiv überbrückt werden.
Entwicklung und Vision der App
Die Anwendung „Comeback“ wurde von Henry Sievers, Physiotherapeut und Gründer aus Lingen, entwickelt. Sievers arbeitet aktuell vom AnDock, dem Co-Working-Space in Lingen, aus und hat dort seinen ersten Unternehmensstandort bezogen. Ziel der App ist es, SportlerInnen zwischen den Behandlungen beim Physiotherapeuten zu unterstützen, damit sie schneller und sicherer wieder zurück auf das Spielfeld finden.
Wie Henry Sievers betont: „Comeback soll Physiotherapeuten nicht ersetzen, sondern zwischen den Behandlungen unterstützen. Viele SportlerInnen wollen schnell zurück auf den Platz – und genau dabei soll Comeback helfen.“
Breite Unterstützung für das Start-up
Das Projekt erhält vielfältige Unterstützung. Neben der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen fördern der Osnabrück Health Accelerator (OHA), die Plattform RISE und das Gründungsstipendium der N-Bank die Entwicklung. Erst kürzlich wurde „Comeback“ auf einer Convention am Campus mit zwei Innovationspreisen ausgezeichnet.
Oberbürgermeister Dieter Krone zeigte sich nach seinem Besuch beim Start-up angetan von dem Konzept: „Die App ist ein vielversprechendes Beispiel dafür, wie digitale Lösungen unser Gesundheitswesen sinnvoll ergänzen können. Sie bietet nicht nur einen echten Mehrwert für verletzte SportlerInnen, sondern auch für unsere regionale Sportszene.“
Technologie und Funktionsweise
Im aktuellen Prototyp-Stadium nutzen bereits rund 600 Personen die Reha-App, darunter auch Mitglieder von 21 Sportvereinen. Über einen QR-Code gelangen NutzerInnen unkompliziert zur Plattform, wählen ihre spezifische Verletzung aus und erhalten daraufhin individualisierte Übungspläne, die durch Videos ergänzt werden. Das Feedback der bisherigen Nutzer sei durchweg positiv, berichtet Sievers.
Ausblick: Baldiger App-Launch und weitere Informationen
Die App soll in Kürze im Google Play Store und im Apple Store online gehen. Interessierte können sich bereits jetzt online informieren.
Mit der Einführung digitaler Anwendungen wie „Comeback“ könnte sich die Rehabilitation nach Sportverletzungen in Zukunft deutlich flexibler, individueller und ortsunabhängiger gestalten lassen. Das junge Start-up aus Lingen zeigt, wie Innovationen aus der Region neue Perspektiven für Sport und Gesundheit eröffnen.
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