Kellerbrand-Alarm in Bühle
Rund 70 Einsatzkräfte der Northeimer Feuerwehren übten den Ernstfall mit vermissten Personen, Wasserversorgung und Einsatzstellenhygiene.

Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Northeim haben in Bühle den Ernstfall geprobt. Bei einer gemeinsamen Alarmübung wurde ein Feuer im Keller eines Wohnhauses angenommen, zudem galten mindestens zwei Personen als vermisst. Rund 70 Retter wurden per Sirene und Meldeempfänger zum Einsatz gerufen.
Übung unter realistischen Bedingungen
Ausgearbeitet wurde das Szenario von Stadtbrandmeister Nils Franke, Marcel Benning und Bühles stellvertretendem Ortsbrandmeister Jan-Luca Schmidt. Das Wohnhaus stellte der Eigentümer für die Übung zur Verfügung. Feuerwerk und Nebelmaschinen simulierten ein echtes Feuer, sodass die Einsatzkräfte unter möglichst realen Bedingungen arbeiten konnten.
An der Übung beteiligten sich die Freiwilligen Feuerwehren aus Bühle, Sudheim, Northeim, Berwartshausen, Hollenstedt und Hillerse. Zusätzlich kam ein spezieller Schlauchwagen aus Moringen zum Einsatz.
Wasserversorgung und Einsatzstellenhygiene im Fokus
Nach Angaben von Stadtbrandmeister Nils Franke lagen die Schwerpunkte der Übung vor allem auf der Wasserversorgung innerhalb der Ortschaft Bühle sowie auf der Einsatzstellenhygiene. Letztere wurde durch die Ortsfeuerwehren Berwartshausen und Hollenstedt übernommen.
Diese Aufgabe umfasst die Reinigung und das anschließende Neueinkleiden von Trägern von Atemschutzgeräten nach dem Kontakt mit giftigem Rauch. Damit gehört sie zu den zentralen Abläufen, die im Einsatz zuverlässig funktionieren müssen.
Unterstützung durch weitere Organisationen
Unterstützt wurde die Feuerwehr außerdem durch einen Fachberater des Technischen Hilfswerks (THW) und einen Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes. Anwesend waren zudem Übungsbeobachter der Kreisfeuerwehr Northeim sowie Mario Mirth für die Abteilung Ordnungsdienste der Stadt Northeim und Simon Hartmann.
Alarmübungen als Teil der Ausbildung
Solche Alarmübungen sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung ehrenamtlicher Rettungskräfte. Sie ermöglichen es, lebenswichtige Abläufe unter realistischen Bedingungen zu trainieren, damit diese im Ernstfall sicher abrufbar sind.
Stadtbrandmeister Franke zeigte sich mit dem Verlauf der Übung zufrieden und sprach von wichtigen Erkenntnissen. Zugleich betonte er, dass die Feuerwehren der Stadt Northeim gezeigt hätten, jederzeit bereit zu sein, Menschenleben zu retten. Dank richtete er insbesondere an den Eigentümer des Wohnhauses, der die Übung ermöglicht hatte.
Der Dank der Stadt gilt außerdem den ehrenamtlichen Einsatzkräften, die täglich ihre Freizeit für die Sicherheit der Menschen in Northeim zur Verfügung stellen.
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