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Northeim ehrt seine Geschichte mit neuen Straßenschildern

Zum 1000-jährigen Jubiläum erinnern Schilder an Otto von Northeim und weitere Persönlichkeiten – Klostermarkt mit kostenlosem Vortrag im September

Von Redaktion Northeim
Northeim ehrt seine Geschichte mit neuen Straßenschildern
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Im Rahmen des Jubiläumsjahres „1000 Jahre Otto von Northeim“ setzt die Stadt Northeim ein sichtbares Zeichen für ihre historische Verbundenheit: Drei Straßen im Stadtgebiet wurden mit informativen Zusatzschildern ausgestattet, die an bedeutende Persönlichkeiten aus der Northeimer Stadtgeschichte erinnern.

Würdigung historischer Persönlichkeiten durch Zusatzschilder

Mit den neuen Straßennamens-Ergänzungsschildern möchte Northeim die Geschichten hinter den bekannten Namen stärken ins Bewusstsein rücken. Die Maßnahmen finden im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten rund um das sogenannte Graf-Otto-Jahr statt, das die Bedeutung von Otto von Northeim für die Stadt in den Mittelpunkt rückt.

  • Ein Schild erinnert an Graf Otto von Northeim, Initiator der Stiftung des späteren Klosters St. Blasien, ehemaliger Herzog von Bayern und Wegbereiter für die Entwicklung der Stadt.
  • An der Richenza-Straße wird künftig an Kaiserin Richenza von Northeim, Herzogin von Sachsen und Enkelin Ottos, erinnert.
  • Am Gertrudenweg ehren die Zusatzschilder sowohl Gertrud Braunschweig, Mutter von Kaiserin Richenza, als auch Gertrud von Süpplingenburg, Tochter Richenzas und Mutter Heinrich des Löwen.
  • Hintergründe und feierliche Enthüllung

    Die Enthüllung der Zusatzschilder erfolgte feierlich durch Stadtarchivar Dr. Stefan Teuber zusammen mit Anwohnenden der jeweiligen Straßen. Dr. Teuber erläuterte die historischen Hintergründe der geehrten Persönlichkeiten und das Konzept der Schilder, die nun dauerhaft Teil des Northeimer Stadtbilds sind.

    Das Jubiläumsjahr im Zeichen von Otto von Northeim

    Simon Hartmann hob die Bedeutung des Graf-Otto-Jahres hervor:

    „Unsere Geschichte ist reich an Persönlichkeiten, die weit über Northeim hinaus Bedeutung hatten. Das wollen wir sichtbar machen.“

    Durch die neuen Zusatzschilder wird Geschichte im öffentlichen Raum für alle erlebbar gemacht und zentrale Akteure der Vergangenheit in den Mittelpunkt des Bewusstseins gerückt.

    Abschlussveranstaltung auf dem Klostermarkt

    Den feierlichen Höhepunkt findet das Graf-Otto-Jahr am 20. und 21. September auf dem Northeimer Klostermarkt. Am Freitag eröffnet Dr. Stefan Teuber die Veranstaltung mit einem Vortrag zu den Grabungen in der Gruft und im Klosterbereich. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Bürgersaal, der Eintritt ist frei.

    Weitere Informationen

    Die Initiative wird begleitet von Bildmaterial, das Eindrücke der Enthüllung und der neuen Schilder dokumentiert. Interessierte können sich für weitere Informationen oder bei Rückfragen direkt an die Pressestelle der Stadt Northeim wenden.

    title="Pressestelle Stadt Northeim"

    subtitle="Für weitere Informationen zu den Zusatzschildern und dem Graf-Otto-Jahr"

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    Mit dieser Aktion unterstreicht Northeim eindrucksvoll, wie Stadtgeschichte lebendig vermittelt und auf vielfältige Weise zugänglich gemacht werden kann.

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