Northeim zeigt die Zukunft der Grünen Wallanlagen
Stadtführungen am 9. Mai geben Einblicke in Sanierung, Planung und erste Ideen rund um Parks, Teiche und Stadtmauer

Mit einer besonderen Stadtführung rückt die Stadt Northeim am Samstag, 9. Mai, die künftige Entwicklung der Grünen Wallanlagen rund um die Innenstadt in den Mittelpunkt. Anlass ist der bundesweite Tag der Städtebauförderung. Die Führungen beginnen jeweils um 9, 12 und 15 Uhr. Treffpunkt ist am Münsterplatz, direkt vor dem Stadtmuseum.
Grüner Wall als Teil der Städtebauförderung
Im Fokus steht die Frage, wohin sich der Grüne Wall in Northeim bewegen soll. Als Teil des Städtebauförderprogramms plant die Stadt, die Anlagen rund um die Innenstadt zu sanieren und weiterzuentwickeln. Dazu zählen Parks, Spielplätze, Teiche und Wasserspiele ebenso wie die Stadtmauer-Wallanlagen.
Ziel ist es nach Angaben der Stadt, diese Bereiche neu zu planen, zu sanieren und zu modernisieren, damit wieder ein lebendiger Ort für eine starke Stadtgemeinschaft entsteht.
Einblicke in Geschichte und Planung
Während der Führung berichtet Northeims Denkmalschützer René Piehl über die beginnende Stadtmauersanierung. Er gibt zudem Einblicke in verborgene Gänge unter den Wällen und erklärt die historischen Befestigungswerke.
Gemeinsam mit dem städtischen Landschaftsplaner Frank Pahland werden außerdem die Teich- und Pflanzenwelt erkundet. Vor Ort werden Ideen zur Aufwertung der Grünflächen, Wege und Sanitäranlagen erläutert.
Route durch mehrere Bereiche der Wallanlagen
Der Rundgang führt entlang des alten Friedhofs weiter zur Stadtmauer am Adolf-Hueg-Wall. Von dort geht es über die Obere Straße hinauf auf den Krone-Tourlaviller-Wall. Oberhalb des Theaters verläuft die Route weiter zum historischen Brauereiturm.
Am Ufer der Wallteiche führt der Weg zurück zum Park der Generationen am Adolf-Hueg-Wall und schließlich wieder zum Münsterplatz.
Hinweis zur Zugänglichkeit
Die Stadt weist darauf hin, dass die Führung derzeit nicht barrierefrei ist, insbesondere beim Aufstieg auf den Tourlaviller Wall. Für die anstehenden Umbaumaßnahmen seien jedoch bereits Lösungsvorschläge eingebracht worden. Ziel sei es, die Anlagen künftig so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen.
Die Veranstaltung ist damit nicht nur ein Blick auf aktuelle Planungen, sondern auch ein Angebot, die historische und städtebauliche Bedeutung der Wallanlagen direkt vor Ort nachzuvollziehen.
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