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Vier Azubis sammeln Erfahrungen in Cherbourg

Dreiwöchiges Erasmus-Praktikum stärkt berufliche und interkulturelle Kompetenz zwischen Northeim und Cherbourg

Von Redaktion Northeim
Vier Azubis sammeln Erfahrungen in Cherbourg
Bild zum Beitrag© Redaktion Northeim

Vier Auszubildende aus Northeim und der Firma Thimm erlebten im Rahmen eines dreiwöchigen Erasmus-Praktikums in Cherbourg, der französischen Partnerstadt Northeims, prägende interkulturelle und berufliche Erfahrungen. Ermöglicht und koordiniert wurde das Austauschprojekt durch die BBS 1 in Zusammenarbeit mit lokalen und französischen Partnerinstitutionen.

Einblicke in die französische Arbeitswelt

Das Praktikum, das an der Küste der Normandie stattfand, bot den Teilnehmenden individuell zugeschnittene Arbeitsplätze. Die vier jungen Erwachsenen verteilten sich auf verschiedene Einsatzorte:

  • Celicia Umlauf: arbeitete im Lycée professionnel Sauxmarais
  • Theresa Richter: sammelte Erfahrungen auf dem Campingplatz "Camping de Collignon"
  • Erik Kettenbeil: unterstützte am Hafen Port Chantereyne
  • Sophie Lepoittevin: war im Lycée Alexis de Tocqueville tätig
  • Die Tätigkeitsfelder reichten von Corporate Design und Marketing über die Bereitstellung von Informationsmaterial für deutsche Gäste bis hin zur Betreuung am Hafen. So erhielten die Auszubildenden nicht nur praktische, sondern auch interkulturelle Einblicke in die französische Arbeitswelt.

    Kulturelle Erlebnisse abseits der Arbeit

    Die Gruppe nutzte ihre freie Zeit für Erkundungstouren an der Küste, Museumsbesuche und sogar einen spontanen Ausflug nach Paris, wodurch das Auslandspraktikum zu einer unvergesslichen Erfahrung wurde.

    Erfolgreiche Schulpartnerschaften als Fundament

    Die langjährige und erfolgreiche Kooperation zwischen den beteiligten Schulen – darunter BBS 1, BBS 2, das Lycée Alexis de Tocqueville und das Lycée Sauxmarais – sowie den Stadtverwaltungen, bildet das Rückgrat für den Austausch. Im Rahmen des Projekts steht bereits ein Gegenbesuch an: Für den Zeitraum vom 10. bis 28. November ist der Besuch von rund 15 Schülerinnen und Schülern aus Frankreich in Northeim geplant.

    Persönliche Geschichten und nachhaltige Kontakte

    Die Austausche führen nicht nur zu neuen beruflichen Erfahrungen, sondern auch zu bewegenden persönlichen Geschichten:

    • Sophie Lepoittevin nutzte ihren Aufenthalt für die Wiederentdeckung eines Familienzweigs und plant bereits eine Rückkehr nach Frankreich.
    • Jan Brennecke, ein Kfz-Auszubildender des vergangenen Jahrgangs, traf zufällig einen französischen Lehrer im Supermarkt und entschied sich spontan zu einem erneuten zweiwöchigen Arbeitsaufenthalt bei seinem Betrieb.
    • Elyn Meert, die beim ersten Austausch 2022 aus Cherbourg teilnahm, plant für den Sommer 2025 einen erneuten Aufenthalt als Au-Pair in Northeim.
    • Gerade diese zwischenmenschlichen Begegnungen und die entstandenen Freundschaften sind laut den Organisatoren der eigentliche Wert des Austauschs, um das europäische Miteinander zu stärken.

      Abschluss und Ausblick

      Das Engagement der Schulen, Unternehmen und Kommunen sowie das persönliche Engagement der Teilnehmenden zeigt: Internationale Austauschprojekte wie Erasmus tragen nachhaltig dazu bei, Verständnis, Qualifikation und Freundschaft in Europa zu fördern. Für zukünftige Jahrgänge dienen die positiven Erlebnisse und die gewachsenen Netzwerke als Vorbild.

      Das beigefügte Foto dokumentiert den Abschlussabend der Auszubildenden Erik Kettenbeil, Theresa Richter, Sophie Lepoittevin und Celicia Umlauf zusammen mit den Betreuer_innen Anja Lustig (Stadt Northeim) und Frank Brennecke (BBS 1) am "Plage du Stage".

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