Wasserschaden belastet Northeimer Tierheim
Kommunen beraten mit dem Tierschutzverein über die Lage, den Kostendruck und mögliche Unterstützung für Tierwohl und Vermittlung.

Im Northeimer Tierheim haben sich Hauptverwaltungsbeamte mehrerer Kommunen im Landkreis ein Bild von der aktuellen Situation gemacht. Anlass des Besuchs war der gemeinsame Blick auf die Arbeit des Tierheims, die Rolle des Tierschutzvereins und die Herausforderungen, vor denen beide derzeit stehen. Im Zentrum stand dabei der Austausch darüber, wie Tierwohl und Tierschutz in der Region verlässlich gestärkt werden können.
Besuch auf Einladung von Simon Hartmann
Auf Einladung von Northeims Simon Hartmann kamen Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Kommunen vor Ort zusammen. Neben Hartmann nahmen Moringens Heike Müller-Otte, Alexander Schilling als allgemeiner Vertreter für Susanne Glombitza aus Nörten-Hardenberg, Kalefelds Jens Meyer und Hardegsens Lars Gunnar Gärner teil.
Nach dem Besuch verständigten sich die Beteiligten darauf, den offenen Dialog dauerhaft fortzuführen. Ziel ist es, gemeinsam nach Lösungen zu suchen, die sowohl dem Verein als auch dem Tierheim helfen, bestehende Herausforderungen zu bewältigen.
Wasserschaden belastet die Tierbetreuung
Das Tierheim Northeim ist aktuell mit einem Wasserschaden in einem der Gebäude konfrontiert. Dadurch ist die Kapazität der Tierbetreuung eingeschränkt. Vorstand und Geschäftsführung stehen inzwischen mit Fachfirmen im Austausch, um eine schnelle und nachhaltige Lösung herbeizuführen und die Leistungsfähigkeit wiederherzustellen.
Der Rundgang über das Gelände machte nach Angaben der Beteiligten deutlich, wie wertvoll die Arbeit im Tierheim ist und welche täglichen Hürden zu bewältigen sind. In einem gemeinsamen Gespräch von Vorstand, Geschäftsführung sowie den Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen wurden Standpunkte und Chancen offen angesprochen.
Hoher Kostendruck als dauerhafte Belastung
Ein weiterer zentraler Faktor ist der hohe allgemeine Kostendruck. Die Arbeit vor Ort finanziert sich wesentlich durch Spenden und die Beteiligung der Kommunen. Der neue Vorstand des Tierschutzvereins ist darum bemüht, den Zustand des Vereins und der Tierschutzarbeit transparent darzulegen. Dahinter steht die Erwartung, dass gerade diese Offenheit weitere Unterstützung durch die Kommunen ermöglicht.
Die Hauptverwaltungsbeamten haben zugesagt, durch eigene Entscheidungen die Arbeit am Tierwohl zu erleichtern. Damit soll die Basis für eine verlässliche Zusammenarbeit weiter gestärkt werden.
Weitere Unterstützung für die Vermittlung von Tieren
Die Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen wollen sich darauf verständigen, weitere Anreize zu schaffen, die es interessierten Tierfreunden erleichtern, ein Tier aus dem Tierheim aufzunehmen. Auch darin sehen die Beteiligten eine Möglichkeit, die Situation vor Ort positiv zu beeinflussen.
Als entscheidend bewerten alle Seiten den wieder gestärkten Dialog und die Bereitschaft, gemeinsam Verantwortung für Tierwohl und Tierschutz in der Region zu übernehmen.
Simon Hartmann betont die Bedeutung der Zusammenarbeit
Hartmann zeigte sich dankbar für die Teilnahme seiner Kolleginnen und Kollegen und hob die Bedeutung der gemeinsamen Lösungsfindung hervor. Er betonte, dass im Northeimer Tierheim gute und wichtige Arbeit geleistet werde, die unterstützt werden könne und müsse. Zugleich dankte er dem neuen Vorstand für die Einladung, das Kennenlernen und die Bereitschaft, im Gespräch zu bleiben.
Die Presse-Information stammt von der Stadt Northeim und datiert auf den 14.04.2026.
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